Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung am 12.11.2019

Heimatring: Günther Magerl neuer Ehrenvorsitzender

Höhepunkt bei der Hauptversammlung des Heimatrings war die Ernennung von Günther Magerl zum Ehrenvorsitzenden. Magerl hat sich um den Heimatring große Verdienste erworben, aber auch viel Engagement in sein Amt investiert.

Schon ab 1992 war er für den Schnupferclub Latsch als Delegierter zum Heimatring geschickt worden. Bereits zwei Jahre später wählte ihn die Versammlung zum zweiten Vorsitzenden. Und zum Jahrtausendwechsel übernahm er die Führung und Leitung.

Bereits ein Jahr später war er für das Fest zum 50-jährigen Bestehen des Heimatrings verantwortlich. Dabei investierte er viel Zeit in die Herausgabe der Chronik. Ab 2001 gab es unter ihm regelmäßig bei den Weidener Literaturtagen einen Leseabend. Ab 2003 gestaltete Magerl das Bühnenbild beim Tag der Heimat. 2005 schlug er vor, jährlich einen Tagesausflug zu halten. Die Delegierten waren bereits in Neuburg/Donau, Augsburg, Würzburg, Saalfeld, Erfurt, Feuchtwangen, Bayreuth, Vogtland, Soos in Tschechien, Rothenburg ob der Tauber, Viechtach. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Weiden lief erfolgreich die Gestaltung von Waben mit einer Chronik der Vereine.

Magerl ist bei 14 Vereinen engagiert. Für Vorsitzenden Heinrich Vierling war es eine Freude, seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Ebenso ehrte Vierling Bertram Schlosser für seine Leistungen und sein langjähriges Engagement unter anderem im Vorstand mit einem Geschenkkorb.

Heimatring ehrt Mitglieder

Seine erste Jahreshauptversammlung nach der Neuwahl im Vorjahr hält Vorsitzender Heinrich Vierling in der Almhütte des GTV Almrausch. Neuwahlen standen nicht auf der Tagesordnung, dafür zahlreiche Ehrungen.

Vierling blickte auf Veranstaltungen zurück.: Faschingsversammlung, Literaturabend, Aufbau des Osterbrunnens und Maibaums, Vorträge, Gartenfest, Tagesausflug und Tag der Heimat. Allein 90 Veranstaltungen der Mitgliedsvereine besuchten Vierling, seine beiden Mitstreiter Norbert Uschald und Günther Magerl.

Der Mitgliederstand ist leicht rückläufig. Es sind noch 25.471 Mitglieder in 70 angeschlossenen Vereinen. Dankesworte richtete Vierling an die Stadt für die Zuschüsse, die Verwaltung für die Unterstützung und die Mitarbeiter im Bauhof für die Hilfe.

Die Satzung wurde in einigen Punkten geändert. So werden Adjektive wie „in geheimer Abstimmung, geheimer Wahl“ durch schriftliche Abstimmung und Wahl ersetzt. Wählen darf künftig nur mehr eine Person je Verein, dazu gelten auch die Stimmen der Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzenden.

Die silberne Ehrennadel für langjährige Vertretung des Vereins beim Heimatring erhielten Hannelore Hammerl, Robert Baumgartner, Wolfgang Gmeiner, Bernhard Czichon, Bernhard Kellner, Alois Lukas junior und Hubert Stürzer. Die goldene Ehrennadel für zusätzliche Aktivitäten bekamen Monika Bartl, Heiner Nachtmann und Ferdinand Sabatil. Treueurkunden gingen an die Delegierten, die ihre Vereine vertreten und in den vergangenen zehn Jahren lediglich ein Mal oder zwei Mal fehlten. Das sind die Siedlergemeinschaft Mooslohe, OWV Rothenstadt, Chorisma, Siedlergemeinschaft Rothenstadt-Fichtenbühl, die Sängergruppe Weiden, Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt, Nordoberpfälzer Musikfreunde sowie Weidener Städepartnerschaft. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft fehlte mit ihrem Delegierten gar nur drei Mal in 30 Jahren.

Bürgermeister Lothar Höher erklärte, dass es ein rundum gelungenes Jahr war. Er fragte nach dem Einbruch bei den Wahlen der beiden großen Parteien und erklärte, dass es seiner Meinung an zwei Punkten liege: die Angst der Wähler vor Alter, Krankheit und Lebensqualität. Außerdem bemängeln die Menschen den Verlust der kulturellen Identität. „Wir haben in Weiden eine lebendige Kultur. Weiden ist ein Schmuckkästchen, aktiv und rege durch die vielen Veranstaltungen der Vereine, die einen großen Beitrag leisten."

Bericht: Reinhard Kreuzer

Jahreshauptversammlung am 13.11.2018

„Ära Günther Magerl“ beim Heimatring beendet
Nach 18 Jahren geht eine Ära zu Ende. Heiner Vierling übernimmt von Günther Magerl das Ruder beim Heimatring und will den Dachverband der brauchtumspflegenden Weidener Vereine in dessen Sinne weiterführen.

Erste Amtshandlung des neuen Vorsitzenden Vierling bei der Jahreshauptversammlung war es, gemeinsam mit dem alten und neuen Stellvertreter Norbert Uschald seinen Vorgänger zum Ehrenmitglied zu ernennen. Magerl hatte 18 Jahre lang mit Energie und großem persönlichen Einsatz die Geschicke des Heimatrings geleitet. Höhepunkte seines Wirkens waren gleich zu Anfang die Feier zum 50-jährigen Bestehen, 2000 der Beginn der jährlichen Leseabende bei den Weidener Literaturtagen, ab 2014 erstmals die Aufstellung eines Osterbrunnens in der Stadt und die jährlich das Maibaum-Fest mit großem kulturellen Programm. Dazwischen sei viel Kampf um Finanzen, um bürokratische Hindernisse im Vereinsgeschehen und auch einige Rückschläge gewesen, berichtete Magerl selbst.

Im letzten Jahr seiner Amtsperiode habe es viele Vorträge in den Heimatring-Versammlungen gegeben, ferner einen Tagesausflug zum Freiluftspiel in Neunburg vorm Wald, eine Lesung mit Toni Lauerer, eine Besichtigung des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums Almesbach und vieles mehr. Zusammen mit seinem Stellvertreter habe er 141 Veranstaltungen besucht, sagte Magerl.

In den 70 Vereinen des Heimatrings seien 25 753 Mitglieder organisiert. Das seien 268 weniger als im Jahr zuvor, bedauerte er. Magerl erinnerte an zahlreiche Weggefährten, die ihn unterstützt und zum Wohle der Vereinsarbeit mitgearbeitet hatten. Mit ihm hörte am Dienstag Michael Bihler nach sechs Jahren als Zweiter Schriftführer auf. Ferdinand Sabathil gab nach acht Jahren sein Amt als Gerätewart auf. Bertram Schlosser zog sich nach 20 Jahren Revisortätigkeit zurück. Rita Dineiger, 18 Jahre lang Zweite Kassenwartin, übernahm stattdessen dessen Amt. Magerl verabschiedete die Scheidenden mit kleinen Präsenten.

Neue Gesichter im Vorstand
Bei den in geheimer Abstimmung vollzogenen Neuwahlen erhielt Vierling 74 von 77 Stimmen. Der 51-jährige Agrar-Betriebswirt und Garten- und Landschaftspfleger versprach, trotz seiner großen beruflichen Belastung die Vereine in jeder Hinsicht zu unterstützen und den Verband in den "Fussstapfen Magerls" zu führen. Zweiter Vorsitzender blieb, mit 75 Stimmen gewählt, Uschald, der, wie Magerl 18 Jahre im Amt war. Ramona Hannes, die Schriftführerin, bekam alle 77 Stimmen der Delegierten. Magerl wird als Kassenwart die Aufgabe von Inge Walter übernehmen, die als Zweite Kassenwartin ins zweite Glied zurück trat. Den Posten des Gerätewarts übernahm (neu) Josef Lang. Internet-Betreuerin blieb Gisela Heuberger. Beisitzer blieben Helmut Schwägerl, Edith Schimandl und Peter Ertl. Rita und Norbert Dineiger prüfen die Finanzen.

"Held der Heimat"
Bürgermeister Jens Meyer würdigte die langjährigen Verdienste des alten Vorsitzenden, der von der Stadt schon die Goldene Bürgermedaille erhalten hatte. Im Heimatring komme man intensiv mit dem Begriff "Heimat" in Kontakt und Magerl dürfe man "Held der Heimat" nennen.

Stadträtin Gabi Laurich (SPD) lobte Magerl in Reimform und Stadtrat Wolfgang Pausch (CSU) pries die Vielzahl der wahrgenommenen Veranstaltungen. Stadtrat Reinhard Meier (Bürgerliste) berichtete, dass er, als Vorsitzender des Stadtverbands für Leibesübungen ebenfalls einen Mitgliederschwund zu beklagen habe und die gleichen Probleme auftauchen würden.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 14.09.2017

26 021 Mitglieder in 70 Vereinen sind im Heimatring vereint. Sie schaffen ein "liebenswertes Kultur- und Vereinsleben", erkennt Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bei der Jahreshauptversammlung in der "Almhütte" an.

Seggewiß lobte die Qualität der Veranstaltungen, etwa beim "Tag der Heimat", der 2017 unter dem Motto "Heimat - ein wertvolles Gut" stand. Der mit großem Aufwand gestaltete Osterbrunnen sei beliebtes "Selfie-Objekt". Der Oberbürgermeister hob den Einsatz von Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher hervor, der sich um Zuschüsse für die örtliche Kultur verdient gemacht habe. Dank galt dem Stadtarchiv mit Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz und Dr. Sebastian Schott, die über die Geschichte Weidens auch nach Feierabend referieren.

Die Zahl der Mitglieder sank gegenüber dem Vorjahr um 93. Die "Eghalanda Gmoi" hat sich Ende 2016 ganz aufgelöst. Vorsitzender Günther Magerl erinnerte in seinem Rückblick unter anderem an das Neujahrssingen, eine Lesung zu den Literaturtagen mit Christian Höllerer und zahlreiche Vorträge. Bernhard Weigl stellte die digitale Rekonstruktion der Festung Parkstein vor. Der Tagesausflug führte nach Würzburg und zur Residenz. Magerl dankte allen ehrenamtlichen Helfern, Vereinsvertretern und der Stadt für die Zusammenarbeit sowie Stellvertreter Norbert Uschald, der ihn bei 34 von 151 Terminen unterstützt habe.

Viele Mitglieder wurden geehrt: Ehrennadel in Gold: Christa und Wilhelm Binner ("D'Altbaierischen"), Margareta Eckert (EAW Siedlergemeinschaft am Hammerweg), Josef Lang (Kameradschaft Technische Truppen), Horst Scheiner (Eisenbahnmuseum); Ehrennadel in Silber: Michael Bihler (OKV und Heimatring), Erich Bäumler, Johann Schimmer und Dieter Schniebel (alle Krumpes-Siedler), Peter Ertl (7er Kameradschaft und Nordoberpfälzer Musikbund), Max Schmöller (Stammtisch "Höhe 308"), Inge Walter ("D'lustigen Konrader" und Kassiererin beim Heimatring).

Die Treueurkunde für Vereine für regelmäßige Teilnahme gab es für: Gebirgstrachtenverein Almrausch (30 Jahre kein Mal gefehlt), VTEV "D'Altbairischen" (30 Jahre 1 Mal gefehlt), Bayerischer Soldatenbund 1874 (30 Jahre 2 Mal gefehlt), 7er und Kameradschaftsbund (25 Jahre kein Mal gefehlt), Schnupfer-Club Latsch (25 Jahre 1 Mal gefehlt), Siedlergemeinschaft "Am Krumpes" (25 Jahre 1 Mal gefehlt), Naturfreunde Ortsgruppe Weiden (10 Jahre 1 Mal gefehlt).

Stellvertretender Kreishandwerksmeister Josef Schlosser zeichnete mit der Silbernen Ehrennadel des Oberpfälzer Handwerkerbunds (OHB) zweiten Heimatringvorsitzenden Norbert Uschald als Verbindungsmann aus, da dieser zum 90-jährigen Jubiläum des OHB verhindert war.

Bericht: Reinhard Dobmeier im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 08.11.2016

Überraschende Kandidatur bei Heimatring
Plötzlich Lust auf Vorsitz

Mit einer Überraschung beginnen die Neuwahlen beim Heimatring. Es bewirbt sich ein Gegenkandidat um den Vorsitz oder den stellvertretenden Vorsitz. Der 32-Jährige hält eine flammende Rede, erhält aber er nur je eine Stimme. Ein anderer sahnt ab.

Der Gegenkandidat heißt Roman Angerer. Er ist Schatzmeister beim "Kunstverein". Und er beklagte "Überalterung", gab zu, er habe "keine Ahnung, was ihr hier tut", bekannte später, dass er den finanziellen Überschuss des Heimatrings gerne in Freibier umgesetzt hätte und stellte sich zur Wahl. Der 32-jährige Masterstudent und Meditationslehrer konnte allerdings je nur eine Stimme auf sich vereinen.

Der bisherige Vorsitzende Günther Magerl erhielt 70 von 77 abgegebenen Stimmen, sein Stellvertreter Norbert Uschald 72. Damit führen sie den Heimatring weitere zwei Jahre.
Mitgliederschwund

Bei wenigen Enthaltungen wurden auch Schriftführerin Ramona Gleißner, stellvertretender Schriftführer Michael Bihler, Kassenwartin Inge Walter und die stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger wiedergewählt. Gerätewart Ferdinand Sabathil, Internetbeauftragte Gisela Heuberger, die Beisitzer Helmut Schwägerl, Edith Schimandl und Peter Ertl sowie die Kassenrevisoren Schlosser und Lang erhielten ein einstimmiges Votum der Vereinsdelegierten. Um 237 ist die Zahl der Mitglieder im Heimatring im vergangenen Jahr zurückgegangen. Es sind aber immer noch gut 26 000, die in den 71 Vereinen der Heimat- und Brauchtums-Dachorganisation vertreten sind.

Magerl bedauerte in seinem Jahresbericht den Mitgliederschwund in fast allen Vereinen. Das sei aus den jährlichen Meldungen ersichtlich. Er berichtete über die sieben Monatsversammlungen mit interessanten Vorträgen sowie über die Traditionsveranstaltungen Osterbrunnen-Aufstellung, Maibaum, Gemeinschaftsausflug, Gartenfest und "Tag der Heimat".
Verlängerter Arm der Stadt

OB Kurt Seggewiß, der auch für sieben anwesende Stadträte sprach, lobte, dass "jeder an seinem Platz" zur Brauchtumspflege in der Stadt beitrage. Das Gau-Jugend-Zeltlager der "Altbairischen" etwa sei eine tolle Werbung für Weiden gewesen. Auch die Aktivitäten der Narrhalla seien wichtig. Der Heimatring wirke bei vielen Veranstaltungen als "verlängerter Arm der Stadt". Er freut sich auf weiter gute Zusammenarbeit.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Hauptversammlung am 13.11.2015

Mit großer Mehrheit nahmen die Delegierten der Vereine bei der Jahreshauptversammlung des Heimatrings am Dienstag den Förderverein St. Sebastian in ihren Kreis auf. Der Schreinerfachverein wurde mit wenigen Gegenstimmen ausgeschlossen. Der Grund: wiederholtes Fehlen bei den Versammlungen trotz Mahnungen.

Die Teilnahme ist aber - wie beim Stadtverband für Leibesübungen - Pflicht, auch, um in den Genuss der Zuschüsse aus dem Kulturfonds der Stadt zu kommen. Die Zahl der Vereine, die dem Dachverband Heimatring angehören, bleibt damit bei 72. Die Mitgliederzahl sei seit vergangenem Jahr um 163 auf 26 337 gesunken, berichtete Vorsitzender Günther Magerl.

Seltmann-Zuschuss fehlt

Er zeigte weiter die Aktivitäten der Kultur- und Brauchtumspflege 2015 auf. Mit zahlreichen interessanten Vorträgen, Festveranstaltungen und Oberpfälzer Brauchtum habe man sich ins Leben der Stadt eingebracht. Allerdings habe dies Geld gekostet, legte Schatzmeisterin Rita Dineiger dar. Ein Loch von knapp 1300 Euro klaffe heuer in der Kasse. Magerl erklärte das Minus durch zu geringe Einnahmen beim Maibaum-Aufbau ("da sind wir gerade noch mit einem blauen Auge davon gekommen"), der Anschaffung neuer Motive am Baum und dem schmerzlichen Fehlen des Zuschusses der Maria-Seltmann-Stiftung.

Magerl, der den Heimatring seit 15 Jahren führt, beklagte die "Schaufenster-Reden der Verantwortlichen ab Landesebene aufwärts", wenn es um freiwillige Leistungen gehe. Er warnte davor, bestehende Ehrenamtsstrukturen zu zerschlagen und am falschen Ende zu sparen. Bürgermeister Lothar Höher überbrachte neben den Grüßen des Oberbürgermeisters die Grüße von acht anwesenden Stadtratskollegen. Dies zeige die Wertschätzung, die man den Vereinen entgegenbringe. Dem Heimatring versprach er für das nächste Jahr die Spende eines neuen Maibaums. Der alte war als Brennholz für das Eisenbahnmuseum zersägt worden. Narrhalla-Präsident Gerhard Ertl stellte den Faschingskalender für die kommende Session mit den Terminen für die Veranstaltungen vor. Am 28. November von 10 bis 16 Uhr gibt es noch einmal einen Verkauf von Faschingskostümen aus dem Fundus der Narrhalla im Jugendzentrum. Am kommenden Samstag findet die Proklamation, am 9. Januar die Inthronisation des neuen Prinzenpaares statt.
Urkunden für Treue
Petra Vorsatz wies auf eine Sonderausstellung im Stadtmuseum über "NS-Gewaltherrschaft am Beispiel der Stadt Weiden" hin. Diese wird am 22. November um 11 Uhr eröffnet. Außerdem kündigte die Stadtarchivarin die Vorstellung des neuen Bands der "Oberpfälzer Heimat" an. Diese erfolgt am 23. November um 19 Uhr in der "Almhütte". Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler lud zur Herbstlesung des Arbeitskreises Mundart am 20. November um 19:30 Uhr im Alten Schulhaus ein.

Mit der Ehrennadel des Heimatrings in Gold wurden Gunda Heuberger, Alois Lukas, Elfi Magerl, Martha Schwägerl und Günter Alois Stadler ausgezeichnet. Die Nadel in Silber bekamen Karin Dittrich, Gerhard Ertl, Herbert Hanauer, Gabi Laurich, Walter Markl und Dr. Sebastian Schott. Treue-Urkunden für langjährige Mitgliedschaft erhielten die Vertreter der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, des OWV Zweigvereins Weiden, des Bundes der Vertriebenen, der Kameradschaft Technische Truppen und der "Eghalanda Gmoi". Letztere Gemeinschaft hatte in den letzten 25 Jahren kein einziges Mal bei den Versammlungen des Heimatrings gefehlt.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 11.11.2014

Zuschüsse sollen bleiben

Weiden. Ohne Zwist gingen die Neuwahlen beim Heimatring über die Bühne. Und auch zum Thema Vereinszuschüsse hörten die Delegierten versöhnliche Nachrichten.

Einvernehmlich ging die Wahl beim Heimatring, der Dachorganisation von 72 Weidener kultur- und brauchtumspflegenden Vereinen, vonstatten. Mit nur einzelnen Gegenstimmen beziehungsweise Enthaltungen wurden von 81 Stimmberechtigten alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Günther Magerl.

Der alte und neue Chef, der laut seinem Stellvertreter Norbert Uschald den Heimatring in den letzten 14 Jahren "entscheidend geprägt" hat, berichtete von 175 Terminen, die die Führungskräfte im vergangenen Vereinsjahr wahrgenommen hätten. 26 500 Mitglieder zähle die Organisation aktuell, also 253 mehr als vor einem Jahr. Für "großartige Unterstützung" dankte er OB Kurt Seggewiß, den Bürgermeistern und Stadträten sowie Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz und ihren Mitarbeitern.

Bezirkstagsvizepräsident und Bürgermeister Lothar Höher sprach Grußworte für alle anwesenden 15 Stadt- und Fraktionsbeiräte von CSU, SPD und Grünen. Zum Thema Vereinszuschüsse beruhigte er die Gemüter. Diese bleiben unverändert, versicherte er. Denn: "Jeder Euro zahlt sich doppelt aus." Und: "Ausgaben für das Kulturleben der Stadt sind keine freiwilligen Leistungen sondern Lebensvorsorge."

Folgende Posten in der Heimatring-Vorstandschaft blieben ebenfalls unverändert: Schriftführerin Ramona Gleißner, stellvertretender Schriftführer Michael Bihler, stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger, Gerätewart Ferdinand Sabathil, Internet-Betreuerin Gisela Heuberger, Beisitzer Helmut Schwägerl, Edith Schimandl und Peter Ertl.

Termine: Magerl wies auf die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag hin. Petra Vorsatz kündigte die Vorstellung der neuen "Oberpfälzer Heimat" für den 20. November in der "Almhütte" an. Außerdem lud sie zu "Volksmusik zur Weihnachtszeit" am 6. Dezember um 17 Uhr ins Neue Rathaus.

Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler berichtete, dass seine Volkstanzabende im Lokal "Anpfiff" - jeden dritten Dienstag im Monat - gut besucht seien. Der nächste sei am 18. November um 19.30 Uhr. Einladung ergehe außerdem zum "Volksmusikpreis der Stadt" (siehe Kasten). Eine weitere Brauchtums- und Volksmusik-Veranstaltung gibt es am 28. November um 19.30 Uhr im Alten Schulhaus. Dann lesen wieder Mundartdichter aus ihren neuesten Werken. Zeitig kündigte der Vertreter des Burschenvereins Rothenstadt ein Theaterstück an: Am 26. Dezember und dann am 3., 5., 9. und 10. Januar wird im evangelischen Gemeindehaus in Rothenstadt die "Turbulente Fahnenweihe" aufgeführt. Karten bei der Bäckerei Rauh.

Ein zünftiges "Adventsgrillen" gibt es auf der Wiese vor dem Gerätehaus in Latsch am 13. Dezember ab 16 Uhr, übermittelte Magerl für den Schnupferclub Latsch. Es spielt dazu die Stadt- und Jugendblaskapelle. Zur OWV-Waldweihnacht auf der Strobelhütte beim Vierlingsturm lud Alois Lukas für den 21. Dezember, 17 Uhr, ein. Rita Dineiger von den "Lustigen Konradern" kündigte an, dass am vierten Adventswochenende die "Bremer Stadtmusikanten" in der Max-Reger-Halle aufgeführt werden.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 12.11.2013

Das Vereinsleben blüht

Heimatring: Über 26 000 Mitglieder - Zwei Vereinigungen mehr dabei

Weiden. Eine eindrucksvolle Zahl: 26 246 Mitglieder sind in den Vereinen des Heimatrings organisiert, berichtete Vorsitzender Günther Magerl bei der Jahreshauptversammlung in der "Almhüttn". Das seien 221 mehr als vor einem Jahr. Und auch die Zahl der Mitgliedsvereine sei um zwei auf jetzt 71 angewachsen. Neu aufgenommen wurden der Kunstverein, die "Weidener Komödiens" sowie die "Freien Fotografen". Dem gegenüber stehe die bedauerliche Auflösung der Schlesier-Ortsgruppe Rothenstadt.

Magerl zählte die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres auf. Traditionsveranstaltungen wie der Maibaumaufbau, der "Tag der Heimat" und das Gartenfest seien heuer mit zwei Literaturveranstaltungen ergänzt worden. Aus Inge Walters und Rita Dineigers Kassenbericht war zu entnehmen, dass die Veranstaltungen nicht kostenlos waren. Sie schlugen mit einem Minus von 980 Euro zu Buche.

Ehrung für Verdienste

Ebenfalls mit Kosten verbunden waren die Ehrungen, die bei der Jahreshauptversammlung verteilt wurden. Denn Vereine, die viele Jahre mit keinem oder nur einem Fehltag in den Versammlungen des Heimatrings präsent waren, erhielten neben einer Urkunde auch ein Geldgeschenk. Dies waren: Almrausch (25 Jahre, 0 mal gefehlt), D'Altbairischen (25/1), Bayerischer Soldatenbund 1874 (25/1), Sudetendeutsche Landsmannschaft (25/2), Schnupferclub Latsch (20/1), Mundarttheater Lustige Konrader (10/0), Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen (10/1), Freunde der Mineralogie und Geologie (10/1), Siedlergemeinschaft Moosfurt (10/1), Bund der Berliner und Freunde Berlins (10/1).

Für ihre Verdienste um den Heimatring erhielten die Ehrennadel in Gold: Inge Otto (Egerländer Gmoi), Manfred Hofmann (7er-Kameradschaft) und Fritz Lehner (OWV Rothenstadt). Mit der Ehrennadel in Silber wurden ausgezeichnet: Edith Schimandl (Siedlergemeinschaft Moosfurt), Gisela Heuberger (Oberpfälzer Waldverein), Ramona Gleißner (Schriftführerin), Joachim Strehl (Vorstandsvorsitzender der Maria-Seltmann-Stiftung) und Johann Hagn (Oberpfälzer Handwerkerbund).

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zeigte sich "stolz, dass wir so ein einzigartiges Vereinsleben haben". Er lobte Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen und hatte nur einen Kritikpunkt: "Der ,Tag der Heimat' muss nächstes Jahr wieder besser besucht werden."

Sparmaßnahmen erläutert

Eine undankbare Aufgabe fiel städtischem Dezernenten Reiner Leibl zu. Er musste den Delegierten die Sparbeschlüsse des Stadtrats erläutern. Aus einem ganzen Katalog von Sparmaßnahmen sei eine, dass der Bauhof keine kostenlosen Leistungen mehr für die Vereine erbringen wird. Die Bauhofmitarbeiter übernähmen also insbesondere keinen Bühnenaufbau mehr für Vereinsveranstaltungen. Das Ausleihen von Fahnen, Verkehrszeichen und Rednerpulten sei weiterhin möglich, jedoch nur bei Selbstabholung und Rückgabe zu den regulären Öffnungszeiten.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 13.11.2012

Bild: Bernhard Czichon

Kunstverein wieder im Heimatring - Jahreshauptversammlung bestätigt Vorsitzenden Magerl

Weiden. Drei Neue bringen sich künftig in der Vorstandsriege ein. Drei "Altgediente" schieden aus (siehe Bericht unten). Und: Der Kunstverein ist ab sofort wieder Mitglied. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Jahreshauptversammlung des Heimatrings.

Bei dem Jahrestreffen war die "Almhütte" des Gebirgstrachtenvereins "Almrausch" voll besetzt. Vertreter und Vorsitzende von 69 Mitgliedsvereinen und dazu eineinhalb Dutzend Politiker - der bevorstehende Wahlkampf lässt grüßen - hatten sich eingefunden. Auch das neue Weidener Prinzenpaar - Matthias I. und Bianca I. - stellte sich vor.

Der Bericht des Vorsitzenden Günther Magerl listete das abwechslungsreiche Jahresprogramm, bestehend aus Vorträgen, Besichtigungen, Ausflügen und Festen, auf. 27 557 Mitglieder seien in den Heimatring-Vereinen organisiert. Das seien 181 mehr als vor einem Jahr, stellte Magerl fest.

Mit 57 Ja-Stimmen (bei 19 Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen) wurde sodann der Kunstverein wieder in die Reihen des Dachverbands Weidener kultur- und brauchtumspflegender Vereine aufgenommen. Vor einigen Jahren war der Kunstverein wegen Nicht-Besuchens der monatlichen Versammlungen ausgeschlossen worden. Die Vorsitzenden Silke Winkler und Wolfgang Herzer hatten ihre Gemeinschaft in der vorangegangenen Monatsversammlung vorgestellt und Besserung gelobt. Stadtrat Josef Gebhardt, der Kassier des Vereins, kann ihnen jetzt die gute Nachricht überbringen.

Die Wahlen unter der Leitung von Stadtrat Walter Leupold gingen schnell über die Bühne. Mit 76 von 79 Stimmen wurden Vorsitzender Günther Magerl und Stellvertreter Norbert Uschald wiedergewählt. 78 Stimmen erhielt Schriftführerin Ramona Gleissner, 74 stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger.

Neu im Kreis der Vorstandsriege sind Inge Walter von den "Lustigen Konradern" als Kassenwartin und als stellvertretender Schriftführer JU-Chef Michael Bihler, der dem Oberpfälzer Kunstverein und dem Oberpfälzer Waldverein angehört. Ebenfalls neu ist Peter Ertl (Höhe 308, 7er-Kameradschaft, Nordoberpfälzer Musikfreunde) als Beisitzer. Weitere Beisitzer sind, wie bisher, Helmut Schwägerl und Edith Schimandl. Das Internet betreut weiterhin Gisela Heuberger. Die Geräte verwaltet weiter Ferdinand Sabathil. Bertram Schlosser und Josef Lang blieben Kassenrevisoren.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß lobte die "Präsenz im Bild der Stadt" durch den Heimatring. Dieser sei aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Grußworte übermittelten weiterhin CSU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch, SPD-Stadträtin Gabi Laurich und Stadtrat Karl-Heinz Schell, der für die Freie Wähler/ FDP-Fraktion sowie für die Bürgerliste sprach.

Der durch die Aufnahme des Kunstvereins wieder auf 70 Mitgliedsvereine angewachsene Heimatring wird allerdings bald wieder bloß 69 zählen. Eveline Scholz, die Vorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, gab bekannt, dass sich ihre nur noch 15 Mitglieder zählende Gemeinschaft zum Ende des Jahres auflösen wird.

Gedenkfeier

Magerl wies auf die Gedenkfeier am Volkstrauertag hin. Der Bund der Vertriebenen wird dieses Jahr den Kranz vor dem Ehrenmal in der Konrad-Adenauer-Anlage niederlegen. Stadtheimatpfleger Günther Alois Stadler lud zum "Volksmusikpreis" der Stadt ein. Zwölf Musikanten beziehungsweise Gruppen bewerben sich am Samstag ab 19.30 Uhr in der Max-Reger-Halle darum. Am 30. November um 19.30 Uhr gibt es wieder eine Mundart-Lesung im Alten Schulhaus, kündigte Stadler an.

Joachim Strehl vom Verein "Weidener Städtepartnerschaften" lud zur Fahrt nach Annaberg-Buchholz am 6. Dezember ein (Anmeldungen unter Telefon 0961/81-41 04). Rita Dineiger von den Lustigen Konradern wies auf "Anneliese und Peterchens Mondfahrt" hin. Das Weihnachtsmärchen wird am vierten Adventswochenende samstags und sonntags um 15 Uhr in der Max-Reger-Halle aufgeführt.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 08.11.2011

Große Organisation, kleines Minus
Heimatring verzeichnet Mitgliederschwund - Zahlreiche Ehrungen bei Jahreshauptversammlung

Weiden. Es gab nicht nur positive Nachrichten: Nachdem sich die Gesangvereine "Lyra 1904" und "Harmonie Rothenstadt" aufgelöst haben und damit aus dem Heimatring ausgeschieden sind, zähle die Dachorganisation nun 70 kultur- und brauchtumspflegende Vereine. Das berichtete Vorsitzender Günther Magerl am Dienstag bei der Jahreshauptversammlung in der "Almhütte".
Insgesamt seien 27 366 Mitglieder in diesen Gemeinschaften organisiert, was ein Minus von 383 gegenüber dem Vorjahr bedeute, bedauerte Magerl. Trotz dieser leichten Rückschläge wusste der Vorsitzende von einem vielfältigen abgelaufenen Vereinsjahr zu berichten: vom "Neujahrsansingen" über die alljährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie Vorträge und Besichtigungen bis zum "Tag der Heimat".

Lob von der Politik

Bürgermeister Lothar Höher stellte anschließend in seinem Grußwort heraus, dass überregional großes Interesse an den kulturellen Veranstaltungen in der Max-Reger-Stadt bestehe. Stadträtin Gabi Laurich fand ebenso lobende Worte. Sie bekannte, dass die Literaturtage ihr Favorit unter den vielen Terminen seien. Stadtrat Walter Leupold versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Zuschüsse weiter in unveränderter Höhe fließen. Danach richtete sich der Blick in die nahe Zukunft: Narrhalla-Präsident Gerhard Ertl stellte zusammen mit dem neuen Prinzenpaar Marius I. und Anja I. das Faschingsprogramm vor. Insbesondere lud er zum Inthronisationsball am Samstag, 7. Januar, ins Haus der Gemeinde, zum Kindergardetreffen am 15. Januar in der Mehrzweckhalle und zum großen Ostbayrischen Faschingszug am 12. Februar.

Michl Duschner von den Nordoberpfälzer Musikfreunden kündigte ein Musikantentreffen am 4. Dezember im Café "Mitte" an. Dr. Eckhard Züge wies auf ein Konzert des Jazz-Zirkels am Samstag, 11. November, um 20 Uhr in der Max-Reger-Halle hin. Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler machte seinerseits auf die Kunstausstellung "Malerei x2 plus Ton" im Alten Schulhaus aufmerksam. Für den 25. November kündigte er einen Mundart-Leseabend im Kultursaal Hans Bauer an.

Zoigl zum Lesen

Ebenfalls im Kultursaal findet am Dienstag, 22. November, um 19 Uhr eine Buchvorstellung statt, zu der Kulturamtschefin Petra Vorsatz einlud: "Vom Plempel zum Kultgetränk" lautet die Arbeit des Regensburger Volkskundlers Andreas Kassalitzky über Geschichte und Verbreitung des Zoigls. Am Donnerstag, 1. Dezember, stellt dann Adalbert Busl den 56. Band der "Oberpfälzer Heimat" in der "Almhütte" vor.


Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

Jahreshauptversammlung am 09.11.2010

Weniger Mitglieder, weniger Geld

Heimatring-Chef klagt über Rückgang - Gegen Kürzung der städtischen Zuschüsse

Weiden. Seit 2007 sinke die Zahl der im Heimatring organisierten Vereinsmitglieder kontinuierlich, bedauerte Vorsitzender Günther Magerl in der Jahreshauptversammlung seines Verbands. Das seien zwar noch 27 846 Personen, damit jedoch 364 weniger als noch vor einem Jahr.
Die von der Stadt vorgesehen Kürzung der Zuschüsse für die Vereine werde dieser Entwicklung sicher nicht entgegen wirken, sondern sie verstärken. Magerl appellierte deshalb an die Verantwortlichen in der Politik, die Kürzung noch einmal zu überdenken. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß verteidigte sie als "unumgänglich" und bat die Heimatring-Delegierten und Vereinsvorsitzenden, dies zu akzeptieren. 2012 und 2013 sei dann wieder "Licht am Horizont".

OB wirbt um Verständnis

Das Stadtoberhaupt berichtete auch über die geplanten 50 Stellen, die über die sogenannte "Bürgerarbeit" in Weiden geschaffen würden. Er appellierte an alle Ehrenamtlichen, sich weiter einzubringen. Die Stadträte Gabi Laurich (SPD), Walter Leupold (CSU) und Karl Heinz Schell (Freie Wähler) lobten die Vereine, die eine Stadt zum Blühen brächten (Leupold). Laurich freute sich besonders über die Vertreter der Burschenvereins Rothenstadt, die - nach ihrer Aufnahme in den Heimatring - erstmals dabei waren.
Kassenwart Josef Farnbauer berichtete, dass die Finanzen schrumpfen. Mit einem Defizit von 478 Euro sei der Verband aus dem Geschäftsjahr gegangen. Die Revisoren Josef Lang und Bertram Schlosser bestätigten ihm trotzdem, korrekt gearbeitet zu haben. Die Neuwahlen verliefen einträchtig. Ohne Gegenstimmen wählten die 78 Stimmberechtigten unter den gut 100 Anwesenden die alte Vorstandschaft wieder.

Der neue Stadtheimatpfleger für Brauchtum, Günter Alois Stadler, rief dazu auf, "lebendiges Brauchtum zu pflegen und altes wieder zu beleben". Mit Gewand, Tracht, Lied und Volkstanz sei dem "Einheitsbrei in Sachen Kultur" entgegenzuwirken. Zu einer "Jubiläums-Lesung" mit Musik des Arbeitskreises Mundart am 26. November um 19.30 Uhr im Alten Schulhaus lud er ein. Christine Schmidt vom Verein der Staudenfreunde kündigte einen Vortrag in der "Almhütt'n" an. Am 15. November um 19 Uhr referiert dort Christian Kress über "Echte Stauden, Neuzüchtungen und Unvergessenes".

Vera Eckstein vom Bund der Berliner reist mit ihrem Verein vom 12. bis zum 15. Mai an den Bodensee. Dazu lud sie auch Nichtmitglieder ein. OWV-Chef Hans Sperrer verriet, dass die Waldweihnacht am Vierlingsturm am 19. Dezember um 17 Uhr stattfindet. Klaus Fischer stellte Günther Hirmer als neuen Delegierten des Obst- und Gartenbauvereins vor. Dieser ersetzt die langjährige Vertreterin des Vereins Erika Grützmacher.

Fahrt nach Plößberg

Stadtarchivarin Petra Vorsatz kündigte eine Fahrt des "Heimatkundlichen Arbeitskreises" zur Krippenausstellung in Plößberg am 12. Dezember an. Die Weihnachtsausstellung im Neuen Rathaus gibt es ab 5. Dezember zu sehen.

Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"

StartseiteKontaktImpressumSatzung