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Jahreshauptversammlung
Jahreshauptversammlung am 08.11.2011
Große Organisation, kleines Minus
Heimatring verzeichnet Mitgliederschwund - Zahlreiche Ehrungen bei Jahreshauptversammlung
Weiden. Es gab nicht nur positive Nachrichten: Nachdem sich die Gesangvereine "Lyra 1904" und "Harmonie Rothenstadt" aufgelöst haben und damit aus dem Heimatring ausgeschieden sind, zähle die Dachorganisation nun 70 kultur- und brauchtumspflegende Vereine. Das berichtete Vorsitzender Günther Magerl am Dienstag bei der Jahreshauptversammlung in der "Almhütte".
Insgesamt seien 27 366 Mitglieder in diesen Gemeinschaften organisiert, was ein Minus von 383 gegenüber dem Vorjahr bedeute, bedauerte Magerl. Trotz dieser leichten Rückschläge wusste der Vorsitzende von einem vielfältigen abgelaufenen Vereinsjahr zu berichten: vom "Neujahrsansingen" über die alljährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie Vorträge und Besichtigungen bis zum "Tag der Heimat".
Lob von der Politik
Bürgermeister Lothar Höher stellte anschließend in seinem Grußwort heraus, dass überregional großes Interesse an den kulturellen Veranstaltungen in der Max-Reger-Stadt bestehe. Stadträtin Gabi Laurich fand ebenso lobende Worte. Sie bekannte, dass die Literaturtage ihr Favorit unter den vielen Terminen seien. Stadtrat Walter Leupold versprach, sich dafür einzusetzen, dass die Zuschüsse weiter in unveränderter Höhe fließen. Danach richtete sich der Blick in die nahe Zukunft: Narrhalla-Präsident Gerhard Ertl stellte zusammen mit dem neuen Prinzenpaar Marius I. und Anja I. das Faschingsprogramm vor. Insbesondere lud er zum Inthronisationsball am Samstag, 7. Januar, ins Haus der Gemeinde, zum Kindergardetreffen am 15. Januar in der Mehrzweckhalle und zum großen Ostbayrischen Faschingszug am 12. Februar.
Michl Duschner von den Nordoberpfälzer Musikfreunden kündigte ein Musikantentreffen am 4. Dezember im Café "Mitte" an. Dr. Eckhard Züge wies auf ein Konzert des Jazz-Zirkels am Samstag, 11. November, um 20 Uhr in der Max-Reger-Halle hin. Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler machte seinerseits auf die Kunstausstellung "Malerei x2 plus Ton" im Alten Schulhaus aufmerksam. Für den 25. November kündigte er einen Mundart-Leseabend im Kultursaal Hans Bauer an.
Zoigl zum Lesen
Ebenfalls im Kultursaal findet am Dienstag, 22. November, um 19 Uhr eine Buchvorstellung statt, zu der Kulturamtschefin Petra Vorsatz einlud: "Vom Plempel zum Kultgetränk" lautet die Arbeit des Regensburger Volkskundlers Andreas Kassalitzky über Geschichte und Verbreitung des Zoigls. Am Donnerstag, 1. Dezember, stellt dann Adalbert Busl den 56. Band der "Oberpfälzer Heimat" in der "Almhütte" vor.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Jahreshauptversammlung am 09.11.2010
Weniger Mitglieder, weniger Geld
Heimatring-Chef klagt über Rückgang - Gegen Kürzung der städtischen Zuschüsse
Weiden. Seit 2007 sinke die Zahl der im Heimatring organisierten Vereinsmitglieder kontinuierlich, bedauerte Vorsitzender Günther Magerl in der Jahreshauptversammlung seines Verbands. Das seien zwar noch 27 846 Personen, damit jedoch 364 weniger als noch vor einem Jahr.
Die von der Stadt vorgesehen Kürzung der Zuschüsse für die Vereine werde dieser Entwicklung sicher nicht entgegen wirken, sondern sie verstärken. Magerl appellierte deshalb an die Verantwortlichen in der Politik, die Kürzung noch einmal zu überdenken. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß verteidigte sie als "unumgänglich" und bat die Heimatring-Delegierten und Vereinsvorsitzenden, dies zu akzeptieren. 2012 und 2013 sei dann wieder "Licht am Horizont".
OB wirbt um Verständnis
Das Stadtoberhaupt berichtete auch über die geplanten 50 Stellen, die über die sogenannte "Bürgerarbeit" in Weiden geschaffen würden. Er appellierte an alle Ehrenamtlichen, sich weiter einzubringen. Die Stadträte Gabi Laurich (SPD), Walter Leupold (CSU) und Karl Heinz Schell (Freie Wähler) lobten die Vereine, die eine Stadt zum Blühen brächten (Leupold). Laurich freute sich besonders über die Vertreter der Burschenvereins Rothenstadt, die - nach ihrer Aufnahme in den Heimatring - erstmals dabei waren.
Kassenwart Josef Farnbauer berichtete, dass die Finanzen schrumpfen. Mit einem Defizit von 478 Euro sei der Verband aus dem Geschäftsjahr gegangen. Die Revisoren Josef Lang und Bertram Schlosser bestätigten ihm trotzdem, korrekt gearbeitet zu haben. Die Neuwahlen verliefen einträchtig. Ohne Gegenstimmen wählten die 78 Stimmberechtigten unter den gut 100 Anwesenden die alte Vorstandschaft wieder.
Der neue Stadtheimatpfleger für Brauchtum, Günter Alois Stadler, rief dazu auf, "lebendiges Brauchtum zu pflegen und altes wieder zu beleben". Mit Gewand, Tracht, Lied und Volkstanz sei dem "Einheitsbrei in Sachen Kultur" entgegenzuwirken. Zu einer "Jubiläums-Lesung" mit Musik des Arbeitskreises Mundart am 26. November um 19.30 Uhr im Alten Schulhaus lud er ein. Christine Schmidt vom Verein der Staudenfreunde kündigte einen Vortrag in der "Almhütt'n" an. Am 15. November um 19 Uhr referiert dort Christian Kress über "Echte Stauden, Neuzüchtungen und Unvergessenes".
Vera Eckstein vom Bund der Berliner reist mit ihrem Verein vom 12. bis zum 15. Mai an den Bodensee. Dazu lud sie auch Nichtmitglieder ein. OWV-Chef Hans Sperrer verriet, dass die Waldweihnacht am Vierlingsturm am 19. Dezember um 17 Uhr stattfindet. Klaus Fischer stellte Günther Hirmer als neuen Delegierten des Obst- und Gartenbauvereins vor. Dieser ersetzt die langjährige Vertreterin des Vereins Erika Grützmacher.
Fahrt nach Plößberg
Stadtarchivarin Petra Vorsatz kündigte eine Fahrt des "Heimatkundlichen Arbeitskreises" zur Krippenausstellung in Plößberg am 12. Dezember an. Die Weihnachtsausstellung im Neuen Rathaus gibt es ab 5. Dezember zu sehen.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Jahreshauptversammlung am 10.11.2009
"Schlaraffia" schmeckt nicht jedem
Bei 24 Gegenstimmen als 72. Verein des Heimatrings aufgenommen - OB Seggewiß Ehrenmitglied
Weiden. Ehrungen gab es zuhauf bei der Jahreshauptversammlung des Heimatrings. Die höchste für Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Für seine anhaltende Unterstützung der Vereine und seine Verdienste um das Brauchtum ernannte ihn Vorsitzender Günther Magerl zum Ehrenmitglied.
Magerl berichtete von den Ereignissen bei der Dachorganisation der Weidener brauchtums- und kulturpflegenden Vereine im Laufe des Jahres. Er bedauerte, dass sich die Pommersche Landsmannschaft aufgelöst hatte und die Mitgliedschaft des Gesangvereins "Lyra" seit einiger Zeit ruht. Dafür habe man aber den Förderverein für Denkmalschutz und die Gesellschaft der Staudenfreunde in den Kreis aufgenommen. 71 Vereine zähle der Heimatring aktuell, mit insgesamt 28 210 Mitgliedern. Die "Schlaraffia", ein Verein, der sich in der Versammlung vor einem Monat vorgestellt hatte und der sich "Kunst, Kultur, Freundschaft und Humor" auf die Fahnen geschrieben hat, wurde mit 42 Ja-Stimmen, bei 24 Mal Nein und zehn Enthaltungen, als 72. Gemeinschaft aufgenommen.
"Ohr am Bürger"
Magerl lobte die Verbundenheit der Kommunalpolitiker mit den Vereinen, die sich auch durch den zahlreichen Besuch bei der Jahreshauptversammlung ausdrückte. Mit "dem Ohr am Bürger" sei oft auch eine "Problemlösung auf dem kurzen Weg" möglich. Ein weiteres Lob erhielten die Kassenwarte Josef Farnbauer und Rita Dineiger. Sie hatten das Jahr zwar mit einem Minus von 400 Euro abgeschlossen. Es seien aber noch Reserven vorhanden, stellten die Revisoren Bertram Schlosser und Josef Lang fest. OB Seggewiß erinnerte an den "legendären Schulterschluss" zwischen Heimatring, Stadt und Polizei beim Aufmarsch der "Rechten" am 1. Mai. Auch zeigte er sich stolz über die Ernennung zum Ehrenmitglied, die ihn ermuntere, ein "würdiger Partner von Kunst, Brauchtum und Heimat" zu bleiben. Ebenso stellten sich die Stadträte Gabi Laurich und Alois Lukas hinter die Heimatringvereine und würdigten deren Verdienste.
Weil ihr jeweiliger Delegierter in den letzten zehn Jahren nur ein einziges Mal gefehlt hatte, erhielten folgende Vereine eine Urkunde und ein Geldpräsent: Siedlergemeinschaft Hammerweg, vertreten durch Gertraud Ertl, Verband der Weidener Siedlergemeinschaften (Horst Witzl), Bayerischer Soldatenbund 1874 (Manfred Hofmann), Technische Truppen (Josef Lang). Nie in zehn Jahren hatte der Bund der Vertriebenen (Max Strecker) gefehlt, ebenso der Bienenzucht- (Otmar Neubauer) und der Oberpfalzverein (Ehrengard Franz). Gar 20 Jahre ohne Fehltag war die Egerländer Gmoi, vertreten durch Inge Otto.
Ehrennadel für Verdienste
Für Verdienste um den Heimatring bekamen die silberne Ehrennadel: Monika Bartl (Volksliederchor), Elisabeth Strecker (Sudetendeutsche Landsmannschaft), Ferdinand Sabathil (Soldatenkameradschaft 1897), Günther Woppmann (Altoberpfälzer Freundeskreis) und Walter Markl (Egerländer Gmoi). In Gold ging diese Ehrung an Helga Rockinger (Fischerbergsiedler), Evelyn Scholz (Landsmannschaft Schlesien, OG Rothenstadt), Hans Witzke (Pommersche Landsmannschaft) und Jakob Beck (THW-Förderverein).
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Jahreshauptversammlung 2008
So fleißig wie die Stadträte
OB Seggewiß lobt Heimatring und verspricht Zuschüsse - Vorstandschaft bestätigt
Weiden. Als "gelebte Demokratie" bezeichnete Bürgermeister Jens Meyer die Neuwahlen beim Heimatring. Delegierte von 68 Vereinen waren zur Jahreshauptversammlung gekommen. Dazu noch zahlreiche Vorsitzende, Gäste und Vertreter der Politik. Im "Almrausch"-Vereinsheim blieb kein Platz mehr frei.
Meyer leitete zusammen mit den Stadträten Gabi Laurich und Walter Leupold die Wahlen, die geheim, jedoch ohne Überraschung über die Bühne gingen. Die seit acht Jahren fast unveränderte Vorstandschaft bleibt auch die nächsten beiden Jahre im Amt.
Der alte und neue Vorsitzende Günther Magerl hatte zuvor über die Entwicklung der Organisation berichtet. Vor einem Jahr seien "Heimkehrer", Sängervereinigung und Gesangverein Hammerweg aus dem Heimatring ausgeschieden. Neu hinzu gekommen seien kürzlich der Heimatkreisverein Tachau und der Verein "Weidener Städtepartnerschaften", so dass man nun 70 Mitgliedsvereine zähle, die insgesamt 28 556 Mitglieder repräsentierten. Eine Hiobsbotschaft: Vorsitzender Horst Witzke löst seine Pommersche Landsmannschaft zum Jahresende auf - wegen Mitgliederschwund.
OB: "Nase gestrichen voll"
Schatzmeister Josef Farnbauer legte geordnete Finanzen dar, was ihm Revisor Bertram Schlosser bestätigte. Für die alljährlichen Zuschüsse dankte Magerl der Stadt und der Maria-Seltmann-Stiftung. OB Kurt Seggewiß sagte zu, dass diese auch in schwierigen Zeiten weiter fließen. Genau wie die Stadträte (man habe "die Nase gestrichen voll" von Luise Nomayos Hetzkampagne) seien auch die Vertreter des Heimatrings bei allen Veranstaltungen, lobte er. Auch CSU-Fraktionsvorsitzender Leupold und Verbindungsstadträtin Laurich würdigten die "großartige Arbeit der großen Gemeinschaft der Vereine".
Die unverändert gebliebene und ohne Gegenstimmen gewählte Heimatringvorstandschaft: Vorsitzender Günther Magerl, Stellvertreter Norbert Uschald, Schriftführerin Ramona Gleissner, stellvertretende Schriftführerin Maria Hofmann, Kassenwart Josef Farnbauer, stellvertretende Kassenwartin Rita Dineiger, Gerätewart Herbert Schlosser. Beisitzer sind Hemut Schwägerl, Josef Eckert und Edith Schimandl. Als Internet-Betreuerin fungiert Gisela Heuberger.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Jahreshauptversammlung 2007
Kultur und Heimat im Blick
Heimatring ist stolz auf seine verdienstvollen Mitglieder
"Das kulturelle Leben der Stadt Weiden ist auf sehr hohem Niveau", stellte Bürgermeister Lothar Höher beim Heimatring am Dienstag fest. Deshalb könne man stolz auf die Vergangenheit sein, aber auch zuversichtlich in die Zukunft blicken. Anteil an dieser guten Entwicklung hätten auch die Mitglieder, die bei der Jahreshauptversammlung in der "Almhütt'n" ausgezeichnet wurden.
Nicht weniger als acht Stadträte und 14 Stadtratskandidaten begrüßte Vorsitzender Günther Magerl bei seiner Dachorganisation, die nach neuester Erhebung 71 Vereine mit zusammen 28 643 Mitgliedern vertritt. Magerl gab einen Rückblick über die vielfältigen kulturellen, geselligen und informativen Veranstaltungen des Jahres. Kassier Josef Farnbauer berichtete von einer positiven Entwicklung der Finanzen.
Für "ehrenwerte Verdienste um Kultur, Heimat und Brauchtumspflege" zeichnete Magerl mit der silbernen Verdienstnadel aus: Willi Auschner (Heimkehrerverband), Christa und Wilhelm Binner (VTEV D"Altbairischen), Josef Kraus (Siedlergemeinschaft Eigenheim Mooslohe), Josef Lang (Kameradschaft Technische Truppen), Siegfried Röckl (Aquarien- und Terrarienfreunde). Die goldene Nadel bekamen: Maria Hofmann (langjährige Schriftführerin des Heimatrings und Vertreterin des GTV Almrausch), Herbert Schlosser (Soldaten- und Kameradschaftsverein 1897) und der Vorsitzende Günther Magerl selbst.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Jahreshauptversammlung 2006
Bewährte Führung
Vorstand des Heimatrings einstimmig bestätigt
Weiden: Im Vorstand des Heimatrings bleibt alles beim Alten. Einstimmig bestätigten die Delegierten der 70 brauchtums- und kulturpflegenden Vereine alle Amtsinhaber für die nächsten zwei Jahre.
Bürgermeister Lothar Höher bezeichnete das Ergebnis als "Vertrauensbeweis". Vorsitzender Günther Magerl berichtete in der Almhüttn von den Höhepunkten des Vereinsjahrs: Vorträge, Besichtigungen und Ausflüge. Die Lesung bei den Literaturtagen kam gut an, ebenso Gartenfest und "Tag der Heimat". Magerl erinnerte an den Maibaum, der durch die Entführung große Popularität erfahren habe. Leider könne der Baum nicht wieder verwendet werden. Deshalb sollen Höher und die Stadträte Oberbürgermeister Hans Schröpf um einen neuen Baum bitten.
Die von den Stadträten Hans Hiermaier, Jens Meyer und Wolfgang Pausch geleiteten Wahlen bestätigten Magerl, Stellvertreter Norbert Uschald, Kassier Josef Farnbauer, Stellvertreterin Rita Dineiger, Ramona Gleißner und Maria Hofmann als Schriftführerinnen sowie Herbert Schlosser als Gerätewart. Beisitzer bleiben Helmut Schwägerl, Josef Eckert und Edith Schimandl. Das Internet betreut Gisela Heuberger und die Kasse prüfen Bertram Schlosser und Günter Alois Stadler.
Stadler lud für den Arbeitskreis Mundart zur Weihnachtslesung am 1. Dezember in den Kultursaal Hans Bauer ein. Dineiger von den "Lustigen Konradern" wies auf das Stück "Wie Puck Weihnachten rettete" hin (9./10. Dezember Max- Reger-Halle). Stadtrat Hans Sperrer lud zur OWV-Waldweihnacht am dritten Adventssonntag ein. Narrhalla-Prinzessin Jessica I. stellte sich und das Faschingsprogramm vor.
Bericht: Bernhard Czichon im "NeuenTag"

