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Heimatringausflug
Tagesausflug in den Bayerischen Wald
Kristallmuseum, Waldwipfelweg und Bogenberg besucht
Mit dem Heimatring in den abwechslungsreichen Bayrischen Wald
Weiden. Wenn das Reiseprogramm stimmt, wird das Wetter zur Nebensache. So geschehen beim Heimatringausflug mit einem abwechslungsreichen Tag im Bayerischen Wald mit im wahrsten Sinne des Wortes vielen Höhepunkten. Darunter der Waldwipfelweg mit 30 Meter Aussichtsplattform und der Bogenberg.
In zwei Bussen begrüßten die Reiseleiter Heimatringvorsitzender Günther Magerl und Bertram Schlosser 87 Gäste aus 36 Mitgliedsvereinen am Sonntag, 7. August 2011. Beide erkundeten vorab die Ausflugsziele. Die Fahrt führte vorbei an der Dr. Eisenbarth-Stadt Oberviechtach, dem Rötzer Becken, das die Schwarzach durchfließt, der Cham-Further Senke und Chammünster, der Urpfarrei des Bayerischen Waldes.
Über die Höhenzüge des Quarzfelskammes „Großer Pfahl“ als „Nationales Geotop“ erreichte man die Stadt Viechtach, sie zählt mit Eingemeindungen 14.000 Einwohner. Hier erwarte Rainer Klingel die Besucher in seinem Kristallmuseum, einer Sammlung von über 1000 Exponaten aus heimischen Mineralien und der ganzen Welt. Die Palette reichte vom sieben Gramm leichten Goldoktaeder bis zum mehreren Zentner schweren Riesenkristall. In der „Sage vom Pfahl“ erfuhr man die Entstehungsgeschichte des Felsenzuges, der aus der Begegnung einer Fee und dem Ritter Berthold herrühre, als aus einer Eidechse ein feuriger Drache entsprang mit weißen Drachengrad, der als Pfahl heute noch leuchtet.
Stadtführerin Maria Behnen nannte als Gründer Viechtachs den Grafen von Bogen und sie zeigte die unterirdischen Schratzengänge und Kammern aus früheren Zeiten, die unter den Viechtacher Häusern waren und in dessen Räumen die Herzen der Verstorbene weiterlebten. Sie führte in die Friedhofskapelle aus dem 14. Jahrhundert mit dreiflügeligen Schnitzaltar, Deckenmalereien und Gruft. Es folgte die Besichtigung des „Doms des Bayerischen Waldes“, der Rokoko-Stadtpfarrkirche St. Augustin mit Wessobrunner Stuckarbeit.
Gestärkt nach dem Mittagessen im „Nußberger Hof“ ging es weiter zum Waldwipfelweg, der auf 36 Masten die Besucher auf 30 Meter Gipfelhöhe der Bäume bringt. Leider war die Aussicht nicht so erquickend aber dafür brachten der Naturerlebnispfad mit Wissens- und Sinnesabenteuern und der Pfad der optischen Phänomene sehr informatives und unterhaltsames. Den Abschluss stellte der Besuch der Wallfahrtskirche am Bogenberg mit anschließenden Abendessen im Bergrestaurant „Zur schönen Aussicht“ dar, wo der klare Blick zur Donau und bis in den „Gäuboden“ nach Straubing reichte. Gestärkt ging es nach einem erlebnisreichen Tag nach Weiden über die Autobahn zurück.
Bericht: Reinhold Dobmeier
Klingende Ferienregion Vogtland erkundet
Klingende Ferienregion Vogtland erkundet
Musikinstrumente, Plauener Spitze und Brücken
Weiden. Die Ausmaße sind gigantisch, darum steht die Glötzschtalbrücke auch im Guiness-Buch der Rekorde. Aus 26 Millionen Backsteinziegeln erbaut ist sie die größte Ziegelbacksteinbrücke der Welt. Dies war aber nur eines der sehenswerten Ziele des Heimatringausfluges ins Vogtland.
Über Waldsassen, Eger und durch Tschechien erreichten die rund 100
Ausflügler in zwei Bussen, geleitet von Günther Magerl und Bertram
Schlosser, über die Ausläufer des Elstergebirges das Vogtland im südwestlichen
Sachsen.
Im Musikinstrumentenbaustädtchen Markneukirchen
besuchten sie das Paulus-Schlößl, ein spätbarockes Bürgerhaus, in dem
sich seit 1942 das Musikinstrumenten-Museum befindet. Die Sammlung
umfasst 4000 Exponate, darunter 3200 Instrumente aller Gattungen
und sämtlicher Kontinente. Die Führer erläuterten die interessante
Geschichte des Vogtländischen Musikinstrumentenbaus. Einmalig
ist die gestreckte Tuba, die mit einem Schallstückdurchmesser von über einem
Meter und einer Länge von 4,65 Meter die Besucher beeindruckte.
Von der kleinsten Geige mit 56 mm bis zum extragroßen Kontrabass
reicht die Kuriositätenliste.
Im benachbarten Gerber-Hans-Haus mit obervogtländischer Hochhaube
befand sich die Holzhandlung der Bogenmacherfamilie Knopf. Im
Erdgeschoss ist das Handelskontor mit sämtlichen Utensilien zu sehen
und im Obergeschoss wird die Entstehung eines Geigenbogens detailgenau
demonstriert. Im angrenzenden Sägewerk erfolgte der Holzschnitt
im Transmissionsbetrieb für Musikinstrumentenbau noch bis
zum Jahr 1991. Heut ist es Museum.
Über Aschberg in 936 Meter Höhe ging die Reise weiter nach Muldenhammer,
wo die Weidener die historische Stickerei „Meinels“ mit Schauwerkstatt
für Plauener Spitze besichtigten. Die Inhaberin Cornelia Zenker
erläuterte die Lochkartentechnik an der Punschermaschine, die seit 80
Jahren im vierteljährlichen Jahreszeitvorlauf nach Mustervorlagen produziert.
Momentan waren auch goldene Engelchen und grüne Tannenbäume
auf den Stoffbahnen.
Dank an Reiseleiter
Dann ging es weiter vorbei an der „Drei-Türme-Stadt“ Auerbach im
Vogtland zur Glötzschtalbrücke bei Mylau/Netzschkau. Nach der Stärkung
an der „Ketzels-Mühle“, einer Getreidemühle mit historischen Maschinen
die direkt an der Brücke liegt, traten die Heimatringfreude den Weg über die Autobahn nach Weiden an. Der Dank galt der Reiseleitung für die perfekte Organisation.
Die Glötzschtalbrücke
Das Bauwerk ist 78 Meter hoch und 574 Meter lang. Über 26 Millionen
Backsteinziegel verbauten die teilweise bis zu 1736 Bauarbeiter.
Für die Gerüste wurden etwa 23 000 Stämme benötigt.
30 Menschen verloren bei dieser gefährlichen Arbeit und den harten Arbeitsbedingungen ihr Leben.
Bericht: Reinhold Dobmeier
Heimatring besucht Rothenburg ob der Tauber
Heimatring fährt in die Fremde
In Rothenburg ob der Tauber tauchen 102 Weidener in die Welt des Mittelalters ein
Weiden. In wohl keiner anderen Stadt Deutschlands ist das Mittelalter so spürbar wie in Rothenburg ob der Tauber. Enge gepflasterte Gassen, kleine Fachwerkhäuser, Kirchen und alte Gemäuer prägen das überaus romantische historische Bild der Stadt. Heimatringvorsitzender Günther Magerl hatte die Idee, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen.
102 Delegierte aus 35 Weidener kultur- und brauchtumspflegenden Vereinen machten sich beim Tagesausflug bei angenehmen Temperaturen auf den Weg in den Ort an der Grenze zu Baden-Württemberg - und waren begeistert von der ehemaligen Reichsstadt. Bertram Schlosser und Norbert Uschald hatten sich vorab informiert und die Rolle der Reiseleiter übernommen.
Guter Zug rettet Stadt
Bei einer Stadtführung mit Julia Spörner lernten die Teilnehmer zunächst den "Meistertrunk" kennen. Feldherr Tilly hatte die Stadt im 30-jährigen Krieg erobert und hielt im Kaisersaal des Rathauses Gericht. Die Ratsherren sollten umgebracht, die Stadt zerstört werden. Um Tilly milder zu stimmen, bot der Kellermeister ihm einen Humpen Wein an.
Tilly versprach, Gnade walten zu lassen, wenn einer der Ratsherren imstande sei, den Krug in einem Zug zu leeren. Altbürgermeister Nusch hatte einen guten Zug, er schaffte es und rettete damit sich, seine Kollegen sowie die ganze Stadt vor dem Untergang. Spurlos ging die Tat an dem Helden aber nicht vorbei. Angeblich schlief Nusch darauf drei Tage und drei Nächte! Mehrfach im Jahr wird zur Erinnerung das Festspiel "Der Meistertrunk" aufgeführt.
Neben alten Legenden erfuhren die Besucher aus der Oberpfalz auch einige harte Fakten. So beträgt die Länge der Rothenburger Stadtmauer 3,5 Kilometer - 2,5 Kilometer davon sind begehbar. 12 000 Einwohner zählt die Stadt in Mittelfranken - 3000 davon wohnen innerhalb der alten Mauern. An einem der sechs Bastionstürme steht ein Spruch in lateinischer Sprache, der sich auch auf dem Flughafen in Tokio wiederfindet: "Friede dem der in die Stadt kommt und Heil dem der die Stadt verlässt."
Weiter ging die Führung in die historischen Gewölbe des Rathauses und in die Herrengasse, der Prachtstraße mit stattlichen Patrizierhäusern und schmucken Innenhöfen mit Holzpalisaden und Rundgängen. Von der Burgmauer schweifte der Blick der Besucher ins Taubertal.
Kriminalmuseum lockt
Das gemeinsame Mittagessen nahm die Reisegruppe im Hotel "Schranne" ein. Am Nachmittag beteiligten sich viele an der Führung in der St.-Jakobs-Kirche mit dem "Heilig-Blut-Altar" des berühmten Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider aus dem Jahr 1505. Der Sage nach besitzt er eine Reliquie erster Güte - einen Tropfen des Blutes Christi - was die Kirche zum Wallfahrtsort macht.
Andere Heimatringler nutzten die Möglichkeit, den Turm des Rathauses zu besteigen sowie das Kriminalmuseum, das Puppen- und Spielzeugmuseum oder das Deutsche Weihnachtsmuseum zu besichtigen. Ein Besuch im Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt, dem Mekka der Christbaumfans, durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Schneeballen im August
Das Mitbringsel aus Rothenburg schlechthin sind die original "Schneeballen", eine besondere Spezialität. Das kugelförmige Mürbteiggebäck, fand bei einigen Weidenern seinen Platz im Reisegepäck. Die mit Puderzucker bestäubten Schneeballen gibt es mit Schoko-, Mandel- oder Kokos-, mit Amarettomarzipan-, Eierlikörmarzipan- oder Nougatfüllung, was die Entscheidung für die Weidener Ausflügler um einiges komplizierter machte.
Auf der Heimfahrt machten die zwei Busse mit den Oberpfälzern zum Abendessen Halt im Gasthof zum "Bartl" in Sulzbach-Rosenberg, bevor die Zeitreise ins Mittelalter wieder im Weiden des Jahres 2009 endete.
Bericht: R. Dobmeier im "Neuen Tag"
Heimatring besucht Marienbad
Heimatring genießt böhmische Kultur und Verpflegung
Nach Tschechien führte heuer der Heimatring- Ausflug. Mit zwei Bussen fuhren knapp 100 Delegierte aus den Weidener Kultur- und Brauchtum pflegenden Vereinen unter der Leitung von Vorsitzendem Günther Magerl und Bertram Schlosser über Eger zum Naturschutzgebiet Soos nordöstlich von Franzensbad. Nach der Besichtigung dieses an Mineralquellen und Schlammvulkanen reichen Gebiets ging es weiter zum Schloss Kynzvart (Königswart), in dessen Bibliothek sich 42 000 Bücher, darunter 160 wertvolle Handschriften und 230 Frühdrucke befinden. Im Schloss Metternich genossen die Ausflügler böhmische Spezialitäten und Pilsener Bier. In der neuen Weidener Partnerstadt Marienbad erwartete die Besucher eine Stadtführung. Die "singende Fontäne" und die große Trinkhalle des alten tschechischen Kurorts begeisterten alle Teilnehmer des Heimatringausflugs.
Bilder vom Heimatringausflug
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Heimatringausflug 2007 nach Erfurt |
Heimatringausflug nach Erfurt am 5.8.2007
Der diesjährige Heimatringausflug führte nach Erfurt, die Landeshauptstadt von Thüringen. Im Mittelalter nannte man Erfurt auch das „Rom des Nordens“. Davon konnten sich die Teilnehmer überzeugen. Die Stadtführung durch örtliche Stadtführer des Fremdenverkehrs-amtes begann auf dem Domplatz. Dieser Platz gehört mit 4,9 ha zu den größten Plätzen Europas. Er ist von alters her der Platz für Volksversammlungen gewesen, hier fanden auch 1989/90 die großen Wendedemonstrationen statt. Der Domplatz ist eingerahmt von alten Handels- und Bürgerhäusern und über allem thronen der Dom und die St. Serverikirche. Die etwa gleich hohen Kirchen verbindet eine gewaltige 70-stufige Treppenanlage. Durch wunderschöne Altstadtgassen vorbei an sehr schönen alten reich verzierten Häusern führte der Rundgang. Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz der UNESCO. Zahlreiche Kanäle durchziehen die Stadt. Viele Brücken überqueren die Gera. Die berühmteste Brücke ist natürlich die Krämerbrücke mit der Aegidienkirche als Brückenkopfkirche. Die Krämer-brücke ist zweifellos die größte Attraktion Erfurts. Sie ist nördlich der Alpen die einzige erhalten gebliebene mittelalterliche bebaute Brücke. Insgesamt stehen 32 Häuser auf der Brücke, die alle noch bewohnt sind. Nach Abschluss der Stadtführung konnten sich die Teilnehmer beim Mittagessen im Waldkasino erholen.
Anschließend wurde der „ega-Park“ besucht. Der Park ist eine weitläufige, vielgestaltige und üppig bepflanzte Parkanlage mit dem größten Blumenbeet Deutschlands. Der größte Spielplatz Thüringens ist eine besondere Attraktion. Mit der Bahn oder zu Fuß konnten die einzelnen Teile des Parks auf eigene Faust erkundet werden. Rosengarten, Japanischer Garten, Schmetterlings- und Tropenhaus, Blumenbeete, etc. sorgten für genügend Abwechslung. So verging der Nachmittag sehr schnell. Für den Blumenfreund war die Zeit leider zu kurz.
Nach einer Brotzeit in einer Gaststätte in Hof traf die Reisegruppe wie geplant um 21:30 Uhr wieder in Weiden ein.
Der Ausflug wurde vom Vorsitzenden Günther Magerl geplant und bei der Durchführung unterstützten ihn Norbert Uschald und Bertram Schlosser als Reiseleiter. Beim diesjährigen Tagesausflug beteiligten sich 143 Mitglieder aus 44 Vereinen. Unter den zahlreichen Teilnehmern konnte Günther Magerl die Bürgermeisterin Elisabeth Kraus und die Stadträte Wilhelm Moser und Helmut Ruhland begrüßen.
Heimatringausflug nach Bayreuth
Der diesjährige Vereinsausflug führte uns in die
Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth.
Zunächst besuchten wir den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth. Unter fachkundiger Führung konnten die Treibhäuser und die Anpflanzungen im Freiland besichtigt werden.
Das Tropische Hochgebirgshaus – weltweit einzigartig!
Die alpine Stufe der tropischen Hochgebirge (3500 bis 5000 m üNN) ist gekennzeichnet durch extreme Umweltbedingungen und eine einzigartige Flora. Botaniker der Universität Bayreuth erforschen seit 1979 die Vegetation in den Hochlagen der ostafrikanischen Gebirge, insbesondere die Anpassung der Pflanzen an die dort herrschenden extremen Lebensbedingungen. Besonders wichtige Faktoren für diese Pflanzen sind:ein ganzjährig gleichbleibender Rhythmus von 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht, die Absenkung der nächtlichen Temperaturen bis zum Gefrierpunkt das ganze Jahr hindurch und eine hohe Lichtintensität mit hohem UV- und Rotlichtanteil. Sowohl die Simulation dieser Klimabedingungen als auch die kultivierten Pflanzen machen dieses Gewächshaus einzigartig auf der ganzen Welt.
„Die bombastische Blüte von Bayreuth“
So lautete die Überschrift eines Presseberichtes, als im Jahr 2000 der erste Äthiopische Schopfbaum (Lobelia rhynchopetalum) im Gewächshaus für tropische Hochgebirgspflanzen zur Blüte kam – weltweit zum ersten Mal unter Kulturbedingungen. Über Wachstum, Blühverhalten und den Wasserhaushalt dieser monokarpen (nach der Blüte absterbenden) Art weiß man bisher sehr wenig.
Die Blühdauer von Lobelia rhynchopetalum beträgt etwa fünf Monate. Der Blütenstand wächst dabei mit bis zu 2,5 cm pro Tag und erreicht im Gewächshaus eine Gesamthöhe von 2,3 m.
Nach diesem wunderschönen Naturerlebnis besuchten wir das Markgräfliche Opernhaus, das als schönstes Barocktheater Europas gilt. Von der Bundesregierung als Weltkulturerbe vorgeschlagen. Hier erlebten wir eine faszinierende Licht- und Tonschau.
Markgräfin Wilhelmine war es, die neue Impulse in die Stadt brachte. Sie war eine fortschrittliche, allen Künsten aufgeschlossene Frau. Einst als künftige Königin von England erzogen, beschäftigte sie sich, nachdem die Hochzeit der Staatsräson zum Opfer gefallen war, umso intensiver mit den schönen Künsten. Sie malte, komponierte, verfasste ihre Memoiren, pflegte Kontakte zu geistigen Größen ihrer Zeit. So war der französische Philosoph Voltaire ihr Gast, mit ihm spielte sie sogar Theater in Bayreuth.
Nach dem Mittagessen stand „Maisel’s Brauerei & Büttnerei Museum“ auf dem Programm. Maisel’s Alte Brauerei will nicht pädagogisch oder gar wissenschaftlich sein, sondern authentisch. Und: Sie möchte vor allem Spaß machen. Das hatten wir. Der Rundgang dauerte etwa eine Stunde und endete in Maisel’s Alter Abfüllerei bei einem gemütlichen Glas Maisel’s Weisse. Prost miteinander!!
Eremitage und Hofgarten
War der Abschluss der Besichtigungen in der Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth. Markgraf Georg Wilhelm ließ 1715 unweit der Residenzstadt Bayreuth das Alte Schloss als Mittelpunkt einer höfischen Einsiedelei errichten. Im Jahr seines Regierungsantritts 1735 machte Markgraf Friedrich das Terrain seiner Gattin Wilhelmine zum Geschenk. Von der Einzigartigkeit der Anlage fasziniert, begann die Markgräfin sofort mit umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen. Leider konnten wir diese aufgrund eines einsetzenden Regens nicht mehr besichtigen. Die meisten Gäste zogen sich in das Cafe zurück und genossen Kaffee und Kuchen. Danach traten wir den Heimweg nach Weiden an.
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