Maibaumaufstellung

Festzug und Maibaumaufstellung am 01.05.2017

Standfest muss er sein. Im richtigen Drehsinn bemalt. Und von Diebstahl verschont. Alles zutreffend für den neuen Maibaum, der den Unteren Markt ziert.

In der Altstadt, dem "Wohnzimmer der Stadt", so Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, schmückt seit dem Maifeiertag ein 25,70 Meter hoher Maibaum den Unteren Markt. Nach einem Festzug von der Volkshochschule über die Allee und den Oberen Markt stellten ihn die Männer und Frauen des Bauhofs mit Unterstützung von THW, Feuerwehr und Holzbau Koller vor dem "Alten Eichamt" auf.

Angeführt von Heimatring-Schriftführer Michael Bihler und der Stadtkapelle zogen Abordnungen der Soldaten-, Brauchtums-, Siedler- und Stammtischvereine mit ihren Fahnen durch die Stadt. Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl und die Honoratioren der Stadt folgten. Am Unteren Markt war bereits das "Maibaumfest" in vollem Gang. Tausende von Bürgern nutzten die Gelegenheit bei angenehmem Wetter "die Freiluft-Saison" zu eröffnen, wie Seggewiß es ausdrückte. Die Vereine hätten "ein schönes Bild dazu" gegeben, stellte das Stadtoberhaupt fest. Magerl stellte den neuen Maibaum vor. Da der alte nicht wieder verwendet werden konnte, habe Seggewiß einen neuen spendiert. Stadtförster Wolfgang Winter habe ihn ausgesucht und gefällt. Tobias Berger und Fritz Lehner vom Malerfachverein hätten ihn gestrichen. Nach bayerischer Tradition sei eine weiß-blaue Spirale - wichtig: von unten links nach rechts oben gedreht - aufgemalt. Dass er in der Walpurgisnacht nicht gestohlen werden konnte, dafür seien die Landsmannschaft der "Deutschen aus Russland" und die "Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt" verantwortlich. Acht, von Gewerbelehrer Johann Hagn gefertigte, Handwerkerzeichen und in der Mitte das Zeichen des Handwerks würden den Baum schmücken, sagte Magerl. Am Wappenkranz befänden sich die Zeichen der Partnerstädte Weidens. Das musikalische und kulturelle Rahmenprogramm gestalteten die Jugendblaskapelle, die Stadtkapelle und der Volkstrachtenerhaltungsverein "D'Altbairischen". Heimatring-Stellvertreter Norbert Uschald führte durch den Nachmittag.

Bericht: Bernhard Czichon

Festzug und Maibaumaufstellung am 01.05.2016

Es ging schon vor dem eigentlichen Höhepunkt prächtig los: Nach einem wunderbaren Festzug der Weidener Vereine vom VHS-Gelände an der Josefskirche vorbei, durch das Obere Tor zum "Alten Eichamt" stellte der Heimatring wieder einen neuen Maibaum auf. Neu, weil der alte Baum nicht mehr verwendet werden konnte und deshalb Stadtförster Wolfgang Winter auf Geheiß von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß einen "frischen" fällen durfte. 25,70 Meter ist er lang. Ihn zieren Motive von Max Reger, dessen Todestag sich bald zum 100. Mal jährt.

In der voll besetzten "guten Stube Weidens" erinnerte Seggewiß in seiner Ansprache daran, dass Max Reger, der "größte Sohn unserer Stadt", als einziger Weidener in der Walhalla verewigt sei. Seggewiß dankte, ebenso wie Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl, besonders Stadtarchivarin Petra Vorsatz für deren Unterstützung bei der Gestaltung des Maibaums. Magerl gab zudem Erläuterungen zur Maibaum-Geschichte und -Tradition. Ein "richtig geschnürter" Baum zeige die blau-weiße Spirale von links nach rechts oben gedreht. Der Maibaum solle den Frühling mit frohen, bunten Farben begrüßen. Den Helfern von THW, Feuerwehr, Polizei, Bauhof und Holzbau Koller, die wieder einen unfallfreien Festzug und Aufbau ermöglicht hatten, dankte Magerl besonders.

Das Rahmenprogramm gestalteten das Weidener Akkordeonorchester unter Leitung von Karin Dittrich, die Stadt- und Jugendblaskapelle unter Leitung von Hubert Rupprecht, die "Altbairischen" mit Wilhelm Binner an der Spitze und der Gebirgstrachtenverein "Almrausch". Angeführt von Vorplattler Rudi Bauernfeind zeigte letztgenannter Verein, erstmals nach über 20 Jahren wieder, einen "Bandltanz" rund um den Baum. Mehr über die Maibäume in den Stadtteilen in der Dienstagausgabe .


Bericht: Bernhard Czichon

Festzug und Maibaumaufstellung am 01.05.2015

Von wegen alles neu

Maibaum aus Vorjahr schmückt Unteren Markt

Es ging rund beim Maibaum-Aufstellen - trotz des Regens.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bekannte: "Als 'Schirm'-Herr hab ich es versemmelt." Fast ununterbrochen nieselte es beim Festzug und der anschließenden Aufstellung des Maibaums am Samstag am Unteren Markt. Trotzdem ließen es sich Hunderte von Weidenern nicht nehmen, das Großereignis des Heimatrings zu begleiten und mit zu feiern.

Mit Heimatring-Vorstandsmitglied Michael Bihler sowie der Stadt-und Jugendblaskapelle an der Spitze zogen die Stadt-Honoratioren sowie ein gutes Dutzend Weidener Vereine vom Josef-Witt-Platz zum "Alten Eichamt". Hier hievten Männer des Bauhofs in Zusammenarbeit mit Holzbau Koller, dem Technischen Hilfswerk und der Freiwilligen Feuerwehr den 24 Meter langen Baum in die Höhe. Zum zweiten Mal konnte der im Vorjahr von OB Seggewiß aus Waldbeständen der Stadt gestiftete Stamm wieder verwendet werden. Lediglich ein Neuanstrich sowie eine Ausstattung mit neuen Motiven war nötig geworden. Fotos historischer Weidener Gebäude von Anneliese Neumann und Hans-Werner Lehner zieren heuer den Maibaum. Am Kranz und am Stamm sind die Wappen der Partnerstädte und der Max-Reger-Stadt angebracht.

Heimatring-Vize Norbert Uschald moderierte ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm, das von Musik des Weidener Akkordeonorchesters bis zu Auftritten des Nachwuchses der "Altbairischen" reichte. Heimatringvorsitzender Günther Magerl sagte, das Maibaum-Aufstellen ist einer der beliebtesten und verbreitetsten Volksbräuche. Damit werde das Ende des Winters markiert und der Frühling begrüßt. Dazu stellte der OB fest, dass es viel tragischere Dinge als "das bisschen Regen" gebe. Als Beispiel nannte der Schalke-Fan: "Wenn die Bayern-Spieler einen Elfer nach dem anderen verschießen".

Bericht: Bernhard Czichon im NT

Festzug und Maibaumaufstellung am 01.05.2014

Festzug und zur Maibaumaufstellung am 01.05.2014

24 Meter langer Maibaum grüßt am Unteren Markt - Viele Bürger feiern mit

Weiden. Acht Maibäume gebe es in den Stadtteilen. Als Symbol für Stärke sollten sie den Frühling begrüßen, sagte Heimatringvorsitzender Günther Magerl. Bei der Maibaum-Aufstellung am Unteren Markt am Donnerstag war das Wetter zwar "zwie-zach", so Magerl, aber "der Oberbürgermeister hielt seinen Schirm über die Feier" und so blieb das Wetter den ganzen Nachmittag über angenehm.

Ein Festzug vom Josef-Witt-Platz durch die Innenstadt, an dem sich die Weidener Landsmannschaften, Soldatenvereine, Brauchtumsgemeinschaften und die Honoratioren der Stadt beteiligten, war der Aufstellung des 25,40 Meter hohen weiß-blauen Stammes vorangegangen. An der Spitze: Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Er beschwor anschließend die Freundschaft, die die am Maibaum angebrachten Wappen der Partnerstädte aufzeige: Macerata, Annaberg-Buchholz, Issy-les-Moulineaux, Weiden am See, Tachau und die Altoberpfälzer Tracht seien am Maibaum zu sehen.

In der Walpurgisnacht sei der Baum von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und der Kameradschaft 1883 Rothenstadt bewacht worden, berichtete Magerl. Er dankte Fritz Lehner und Tobias Berger vom Malerfachverein für das Streichen des Baums und ebenso den zahlreichen Helfern für die Fertigstellung der Kränze, Motive und Wappen sowie der Jugendgruppe des THW für die Absicherung des Festzugs und des Aufbaus.

Das anschließende, gut besuchte Maibaumfest wurde musikalisch durch die Stadtkapelle - unter der Leitung von Hubert Rupprecht - und dem Weidener Akkordeonorchester gestaltet. Zwischen "Veilchenstrauß", "Zoiglpolka", "Treuen Musikanten" und "Blumengrüßen" zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der "Altbairischen" - einstudiert von Christian Binner - die Volkstänze "Kikeriki", "Waldjäger" und "Dauher".

Dank des angenehmen Wetters hielten Tausende von Bürgern lange an den Biertischen am Unteren Markt aus.
Bericht: Bernhard Czichon im NT

Festzug und Maibaumaufstellen am 01.05.2012

"Der Stadt geht's gut"

Fest des Heimatrings: Maibaum zeugt vom Wohlstand

Ein prächtiger, mehr als 26 Meter langer Maibaum steht seit Dienstag am Unteren Markt, vor dem "Alten Eichamt". Der Heimatring, die Dachorganisation von 68 Vereinen leistete Schwerstarbeit. "Eine der schönsten Fichten aus dem Stadtwald" habe Stadtförster Wolfgang Winter ausgesucht, betonte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Knapp 20 Gruppen, angeführt von der Stadt- und Jugendblaskapelle, zogen vom Josef-Witt-Platz in die Altstadt, wo die Männer des Bauhofs, unterstützt von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, mit einem Kran der Firma "Holzbau Koller" den Stamm aufrichteten. Bei strahlendem Sonnenschein säumten Hunderte von Bürgern die Straßen. Auch die Bankreihen - am Vormittag bereits bei der DGB-Kundgebung genutzt - waren voll besetzt.

Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl berichtete, dass ein Maibaum früher vom Wohlstand eines Dorfes oder einer Stadt kündete. Er bezeichnete die Maibaumaufstellung als "sichtbaren Ausdruck neuen bayerischen Selbstbewusstseins". Der Baum bezeuge: "Der Stadt geht es gut. Ein gewisser Wohlstand ist vorhanden." Heuer schmücken den genau 26,10 Meter langen, blau-weißen Stamm 46 Wappen von Heimatring- Vereinen. Außer einem Kranz mit den Stadtfarben, trägt er noch das Stadtwappen sowie die der Partnerstädte und Partnerschaften.

Neben OB Seggewiß und Bezirkstagsvizepräsidenten Lothar Höher konnte Magerl fast die komplette Stadtratsriege begrüßen. Bei den Spezialisten des Bauhofs, bei Stadtarchivarin Petra Vorsatz und bei der THW- Jugend bedankte sich der Heimatringchef für ihre Mithilfe.

"Sehen und gesehen werden" sei heute die Losung, meinte Seggewiß. Die Vereine in der Max-Reger-Stadt bezeichnete Seggewiß als den "sozialen Kitt, der uns zusammen hält". Das Unterhaltungsprogramm beim Maibaumfest gestalteten neben der Stadtkapelle das Weidener Akkordeonorchester und der Volksliederchor musikalisch sowie die Trachtenvereine "Almrausch" und "D'Altbairischen" mit Tänzen und Plattlern
.

Bericht: Bernhard Czichon im NT

Festzug und Maibaumaufstellen am 01.05.2011

Maibaum - Symbol der Stärke

Heimatring eröffnet die „Freiluftsaison" - 28 Meter langen Stamm bewacht

Weiden: Bei Kaiserwetter eröffnete Oberbürgermeister Kurt Seggewiß „die Freiluftsaison" in der Fußgängerzone und dankte allen Vereinen, die sich beim Aufstellen des Maibaums einbringen. Seit Sonntagnachmittag steht nun der 28 Meter hohe Maibaum des Jahres 2011.

Ihn zieren Motive des OKV-Ehrenvorsitzenden Rudi Klaus von Trachtenpaaren der Weidener Partnerstädte, sowie die Wappen der Paten- und Partnerstädte einschließlich der Garnison Grafenwöhr. Um den Baum vor Diebstahl zu bewahren, hatten ihn Mitglieder der Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt und der Deutschen aus Russland während der Nacht bewacht.

Von zwei Vereinen bewacht

Am Sonntagnachmittag zog ein Festzug mit Mitgliedern der Trachten-, Soldaten- und Brauchtumsvereine sowie der Honoratioren der Stadt vom Josef-Witt-Platz mit der Stadtkapelle voran zum Unteren Markt. Hier richteten Mitarbeiter des Bauhofs und Heimatringmitglieder, begleitet vom Akkordeonorchester, den Stamm auf.

Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl begrüßte fast die gesamte Stadtratsriege, besonders aber den Vertreter der Trachten-Gaus Oberpfalz Nord, Günter Fennerl, und die Stadtkapelle mit ihrem neuen Vorsitzenden Gerhard Scharnagl. Der Maibaum sei ein Symbol der Stärke, erläuterte Magerl. Die Vereine, die immer „Gewehr bei Fuß" stünden, wenn man sie brauche, empfahl er Seggewiß als „Schätzlein der Stadt".

Bericht: Bernhard Czichon im NT

Maibaumaufstellung am 01.05.2010

Schwitzen vor dem Fest

Weidener Vereine halten Maibaum-Tradition aufrecht

Weiden. Eines vorweg: Kein Maibaum kam den Weidener Vereinen bzw. dem Heimatring abhanden. Alle hatten ihr Prunkstück in der Nacht zuvor gut bewacht. Im "Jahr des weißen Goldes" hatte Kunstmalerin Gerda Moser die sechs Motive für den Baum des Heimatrings gestaltet: Massemühle, Masseschlagmaschine, Kapseldrehmaschine, Arbeitsplatz des Formbauers, Porzellangießen und ein Rundofen zieren das 28 Meter hohe Prachtstück nun neben den komplett erneuerten Wappen der Partnerstädte.

Auch das Wappen der US-Garnison Grafenwöhr prangt nun am Baum, der am Samstagnachmittag auf dem Unteren Markt in die Höhe gehievt wurde - begleitet von einem bunten musikalischen Programm. Zuvor hatten die Vereine und OB Kurt Seggewiß das gute Stück in einem Festzug vom Josef-Witt-Platz in die gute Stube geleitet.

Zünftig ging's zu - das gilt auch für die Maibaumfeiern der Dorfgemeinschaft in Frauenricht, des Schnupferclubs Latsch, des Stammtischs Höhe 308 und der Siedlergemeinschaft Waldrast. Mitglieder und Anwohner genossen nach getaner Arbeit die Möglichkeit zum Plausch und ließen sich die vielen Schmankerl schmecken, mit denen sie bewirtet wurden.

StartseiteKontaktImpressumSatzung