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Monatsversammlung
Monatsversammlung am 10.04.2012
"Neue Zeiten" für Heimatring
Integrationverein beantragt Aufnahme in Dachorganisation - Vortrag: Brandschutz
Hat die Dachorganisation der Weidener kultur- und brauchtumspflegenden Vereine bald ein Mitglied mehr? In der nächsten Monatsversammlung werden die Delegierten der zurzeit 68 Mitgliedsvereine über die Aufnahme von "Neue Zeiten" abstimmen. Am Dienstag in der "Almhütte" waren Vorsitzender Arkadiy Voloshyn und stellvertretende Vorsitzende Rosa Seifert beim Heimatring zu Gast und stellten ihre Gemeinschaft vor, die sich die Förderung der Integration von Bürgern aus der ehemaligen Sowjetunion zum Ziel gesetzt hat.
Preis für gute Arbeit
Seit acht Jahren gebe es den Verein "Neue Zeiten" bereits, berichtete Seifert. Mit Sprachkursen, Mal- und Musikunterricht für Kinder, mit Ausflügen, Ausstellungsbesuchen und Treffen mit Einheimischen wolle der 250 Mitglieder zählende Verein Aus- und Übersiedler sowie Kontingentflüchtlinge aus Russland, der Ukraine und anderen ehemaligen Ostblockstaaten an das Leben in Deutschland heranführen. Dank guter Zusammenarbeit mit Institutionen und Bürgern der Stadt klappe dies ganz gut, stellte Seifert fest. Man sei 2009 sogar mit dem Preis der Regierung für gute Integrationsarbeit ausgezeichnet worden.
Direkt vom Einsatz bei einem Wohnungsbrand kam Dieter Henl, der als Fachmann der Weidener Feuerwehr über Brandschutz im Haushalt referierte. Dank vorbeugender Maßnahmen sei seit etwa 20 Jahren ein stetiger Rückgang der Brandeinsätze zu verzeichnen. Im öffentlichen Bereich seien Rauchmelder, Sprinkleranlagen, Rauchschutztüren und Feuerlöscher mittlerweile Standard. Man solle auch im privaten Bereich über die Anschaffung derartiger Artikel nachdenken. Rauchmelder und Löschdecken seien keine große Investition und könnten Leben retten.
Tipps vom Profi
Der Oberbrandmeister gab Tipps zum Verhalten bei Bränden im Haushalt. Nach ersten Maßnahmen zur Rettung von Leben sei das schnellstmögliche Absetzen des Notrufs (Nummer 112) wichtig. Vorsitzender Günther Magerl wies auf die Maibaumaufstellung am Dienstag, 1. Mai, hin. Zum Schutz gegen Maibaumdiebe wird der Baum in der Walpurgisnacht von Mitgliedern der Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt und der "Deutschen aus Russland" bewacht.
Horst Fuchs lud zu einer Musikanten-Sitzweil der Nordoberpfälzer Musikfreunde ein. Am Samstag, 21. April, ab 19 Uhr gehe es unter dem Motto "Lustig ist das Waldler-Leben" in der OWV-Blockhütte in Weiherhammer rund. Dr. Eckhard Züge lud für den Jazz-Zirkel ins "Bistro Paris" ein. Am Freitag, 20. April, ab 20 Uhr ist dort das "Susan-Weinert-Global- Player-Trio" zu hören. Alle Trachtenvereine aus dem Gebiet Nord des Oberpfälzer Gauverbands treten am 12. Mai um 19.30 Uhr beim Maitanz am Postkeller auf, berichtete "Altbairischen"-Chefin Christa Binner. Auch die beiden Weidener Trachtenvereine "Almrausch" und "D'Altbairischen" seien zu sehen.
Fahrt nach Marienbad
Am gleichen Tag um 8.15 Uhr startet der Verein Weidener Städtepartnerschaften zur Kursaisoneröffnung nach Marienbad. Anmeldungen sind möglich bei Stadtarchivarin Petra Vorsatz, Telefon 0961/470 3901. 50 Jahre Oberpfälzer Kunstverein. Anlässlich dieses Jubiläums spricht Regierungspräsidentin Brigitta Brunner als Schirmherrin bei der Eröffnung der Pfingstausstellung am 26. Mai um 18 Uhr in der Hans-und-Sophie-Scholl-Realschule.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.3.2012
Keine 150 Euro mehr von der Stiftung
Herber Schlag für Heimatring-Vereine - Springt die Stadt ein? - Zahlreiche Termine festgelegt
Weiden. Die Wappen von 46 der 68 Mitgliedsvereine im Heimatring werden heuer den Maibaum schmücken, der am 1. Mai am Unteren Markt aufgestellt wird. Vorsitzender Günther Magerl berichtete in der Monatsversammlung, dass rundherum ein attraktives Programm zu erwarten sei.
Ein herber Schlag für die kultur- und brauchtumspflegenden Gemeinschaften im Heimatring: Nach einer Rüge der Stiftungsaufsicht dürfe die Maria-Seltmann-Stiftung die Vereine nicht mehr pauschal unterstützen, gab Magerl bekannt. Bisher waren jeder Gemeinschaft des Heimatrings jährlich 150 Euro zugeflossen. Jetzt werde aber voraussichtlich die Stadt dafür einspringen.
In den Jugendraum der Mehrzweckhalle lädt der SPD-Stadtverband zu einem Starkbierfest am 24. März um 19 Uhr ein. Wolfgang Göldner wird kräftige Worte für (politischen) Freund und Feind finden. Einen Mundart-Leseabend organisiert der Arbeitskreis Brauchtumspflege unter der Leitung von Stadtheimatpfleger Günter Alois Stadler. Im Alten Schulhaus lesen am 30. März um 19.30 Uhr sechs Autoren selbst verfasste Gedichte und Geschichten. Echte Volksmusik tragen die drei Musikantinnen "Kreizderquer" vor. Dr. Sebastian Schott kündigte einen Vortrag von Adalbert Busl beim "Heimatkundlichen Arbeitskreis" an. Am 29. März um 19 Uhr referiert der bekannte Redakteur der "Oberpfälzer Heimat" in der "Almhütte" zum Thema "Geschichte der Flachglasherstellung im 19. Jahrhundert". Am 24. April liest Josef Fendl beim Festabend anläßlich der "Weidener Literaturtage" in der "Almhütte" "heitere Kalendergschichtn und Sprüch". Zwei Heimatring-Vereine warben für ihre Fahrten nach Berlin. Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein fährt vom 17. bis 19. Mai. Vera Eckstein und ihr "Bund der Berliner und Freunde Berlins" fahren vom 20. bis 23. September. Beide Vereine haben ein attraktives Programm vorgesehen und nehmen gerne Gäste mit.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 10.01.2012
"Neujahrsanspielen" beim Heimatring: Mit "Bella Vista" und dem "Schmetterlings-Fox" eröffnete das Weidener Akkordeonorchester die Januar-Versammlung des Heimatrings. Bild: hc
Zwei Vereine weniger
Günther Magerl kritisiert "dubiose Umstände" bei Auflösung der "21er"
Weiden. Mit schmissigen Weisen spielte nach oberpfälzer Tradition das "Weidener Akkordeonorchester" das neue Jahr an. "Bella Vista", den "Schmetterlings-Fox" und den Sechs-Achtel-Marsch "Treue Musikanten" ließ die Gruppe unter der Leitung von Karin Dietrich in der ersten Versammlung des Heimatrings 2012 erklingen.
"Neujahrsanspielen" beim Heimatring: Mit "Bella Vista" und dem "Schmetterlings-Fox" eröffnete das Weidener Akkordeonorchester die Januar-Versammlung des Heimatrings. Bild: hcz
Edith Schimandl las dazu eine besinnliche Geschichte, in der aufgefordert wurde, die "Weihnachtsfreude das ganze Jahr über" zu pflegen.
In der 50. Ausgabe des Halbjahreskalenders des Heimatrings listen die 70 Mitgliedsvereine ihre Veranstaltungen der nächsten sechs Monate auf. Eine davon wird die Aufstellung des Maibaums am Unteren Markt sein. Ihn sollen heuer die Wappen möglichst vieler Mitgliedsvereine zieren.
"Aus" für Fischerberg-Siedler
Heftige Kritik übte Heimatringvorsitzender Günther Magerl an der "unter dubiosen Umständen" erfolgten Auflösung der "21er-Soldatenkameradschaft". Die Gemeinschaft mit über 100-jähriger Tradition, gesunden Finanzen und noch 103 Mitgliedern war kürzlich auf Beschluss eines kleinen Kreises aufgelöst worden und schied somit aus dem Heimatring aus. Des Weiteren gibt es seit Jahresbeginn die Siedlergemeinschaft Fischerberg nicht mehr. Auch diese Gruppe mit noch 79 Mitgliedern löste sich auf.
Joachim Strehl, Vorsitzender des Vereins "Weidener Städtepartnerschaften", lud zu einer Fahrt nach Marienbad ein. Dort wird am 3. Februar das Westböhmische Sinfonieorchester spielen. Anmeldungen im Kulturamt. Narrhalla-Chef Gerhard Ertl freute sich auf das Ostbayerische Kindergarde-Treffen am Sonntag. Leider gibt es keine Sitzplätze mehr. Aber: Für den Narrhalla-Kinderfasching am 29. Januar in der Mehrzweckhalle sind noch Plätze frei, ebenso wie beim Weiberfasching am 16. Februar.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.09.2011
Veranstaltungen gleichen sich aus
Monatsversammlung des Heimatring: Dr. Volker Wappmann referiert über Michaelskirche
Weiden. Mit Rückblicken auf den Gemeinschaftsausflug in den Bayerischen Wald und auf das Sommerfest begann Vorsitzender Günther Magerl die September-Monatsversammlung des Heimatrings. Bemerkenswert, was Kassier Josef Farnbauer dazu berichtete: Fast auf den Euro genau wurde das Minus einer Veranstaltung bei einer anderen ausgeglichen.
Die interessante Geschichte der Michaelskirche zeigte Dr. Volker Wappmann in seinem Vortrag "Axthiebe und Tränen" auf. Der 54-jährige Vohenstraußer, der am Kepler-Gymnasium unterrichtet, schilderte darin die Baugeschichte der etwa um 1300 entstandenen Kirche.
Ein einschneidendes Ereignis sei der Einsturz des Kirchturms 1759 wegen zu schwacher Mauern gewesen. Im Barockstil habe die Bürgerschaft einen neuen Turm errichtet. Nach vorheriger wechselnder konfessioneller Besetzung nutzten Katholiken und Protestanten in einem sogenannten "Simultaneum" von 1653 bis 1899 die Kirche gemeinsam.
Heitere Geschichten
Mit heiteren Geschichten würzte der Referent seinen Vortrag. So etwa mit der Geschichte, dass die Türe einmal mit Gewalt geöffnet wurde, als man der anderen Konfession keinen Einlass gewähren wollte. Oder: Dem Auszug der Katholiken unter Tränen, als es hieß, dass sie in die neu erbaute Josefskirche wechseln sollten.
"60 Jahre Heimatring - Heimat gemeinsam gestalten und erhalten". Unter diesem Motto steht der "Tag der Heimat", der am 24. September um 19.30 Uhr in der Max-Reger-Halle gefeiert wird. Magerl kündigte dazu zahlreiche Beiträge der verschiedenen Landsmannschaften, der Trachtenvereine und Musikgruppen an. Dr. Sebastian Schott lud zur Neueröffnung des Tachauer Heimatmuseums ein. Am 25. September von 11 bis 16 Uhr besteht erstmals Gelegenheit, die neu gestalteten Räume und die Ausstellung zu sehen.
Noch Restkarten
Claudia Fuchs von den Nordoberpfälzer Musikfreunden wies auf das Musikantentreffen am 1. Oktober um 19 Uhr in der "Almhütte" hin. Nur noch wenige Karten sind für das "Bruder Konrad"-Spiel von 21. bis 23. und von 28. bis 30. Oktober zu haben (Vorverkauf bei Stangl & Taubald). Richard Neulinger, der Delegierte des Fischereivereins, überraschte die gut 80 Anwesenden mit einem Geschenk. Jeder durfte eine geräucherte Forelle mitnehmen.
Die nächste Versammlung des Heimatrings ist (außerplanmäßig) am 18. Oktober. Dann trifft man sich bereits um 19 Uhr zur Besichtigung der Mensa und Bibliothek der HAW.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Gartenfest am 12.07.2011
Schlaue Köpfe beim Maibaum-Quiz
32 Teilnehmer erreichen Höchstpunktzahl - Glücksfee zieht Horst Scheiner als Sieger
Weiden. Bei herrlichstem Wetter feierten fast 120 Delegierte der heimat- und brauchtumspflegenden Vereine ihr Gartenfest im Hof der Clausnitzerschule. Die Hauptpreise beim beliebten Maibaum-Quiz gewannen Horst Scheiner (Eisenbahn-Museum), Stadtrat Alois Lukas (7er-Kameradschaft), Georg Roland (EAW-Siedler), Max Amm (1883 Rothenstadt) und Gunda Heuberger (Stadt- und Jugendblaskaelle).
Von den über 200 Gästen hatten, dank guter Zusammenarbeit an den Tischen, 32 Teilnehmer die Höchstpunktzahl erreicht. Gefragt war beispielsweise, wer beim Literaturabend vorgelesen hatte (Bernhard Setzwein), welches Jubiläum der Heimatring heuer feiert (60 Jahre) oder wer die Wappen am Maibaum gemalt hat (Rudi Klaus). Aus den 32 Richtigen zog Glücksfee Gabriele Laurich die Sieger. Zusammen mit Heimatring-Vorsitzendem Günther Magerl überreichte sie die Preise.
Im Lauf des schönen Abends wies Magerl auf den Tagesausflug hin, der am 7. August nach Viechtach und zum Waldwipfelweg nach St. Englmar führt. Weiterhin kündigte Magerl den "Tag der Heimat" an. Am 24. September präsentieren sich die Landsmannschaften und Heimatvereine in der Max-Reger-Halle. Im Oktober besucht der Heimatring die HAW. Die planmäßige Versammlung am 11. Oktober fällt aus. Dafür findet der Besuch der HAW am 18. Oktober um 19 Uhr statt.
Magerl dankte Rektorin Silvia Bäumler für ihr Entgegenkommen. Die Schulleiterin unterstützt den Heimatring seit Jahren großzügig. Auch zahlreiche Stadträte und Bürgermeister Lothar Höher hieß Magerl willkommen. Höher versicherte, dass "Traditionspflege und Kulturarbeit zu den Grundaufgaben der Kommunen" gehörten. Für musikalische Unterhaltung sorgte Bertram Schlosser auf seinem Keyboard.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 14.06.2011
Mit Quiz Wissen der Mitglieder testen
Fragestunde beim Gartenfest - Vereine im Heimatring haben in nächster Zeit viel vor
Weiden. Viel los war heuer wieder beim Maibaumaufstellen am Unteren Markt. Auch die Lesung von Bernd Setzwein bei den Literaturtagen war ein voller Erfolg gewesen, freute sich Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl.
Bei der monatlichen Sitzung der 72 kultur- und brauchtumspflegenden Vereine Weidens blickte er auch nach vorne: Am 12. Juli beim Gartenfest in der Clausnitzerschule werden die Delegierten beweisen müssen, dass sie mit wachen Augen und Ohren alles beobachtet haben. Beim "Heimatring-Quiz" müssen Besucher auf diverse Fragen gefasst sein. Beispiele gefällig? Wie hoch ist der Maibaum, welche Symbole sind daran angebracht, wohin führt der Tagesausflug des Heimatrings?
Fahrt ins Museum
Hier schon mal einige Antworten: Am 7. August fährt der Verband nach Viechtach ins Kristallmuseum. Anschließend geht es zum Walderlebnispfad und zum Waldwipfelweg nach St. Englmar. Am 18. Oktober um 19 Uhr besichtigt der Heimatring die HAW.
Der geplante Vortrag von Dr. Volker Wappmann über die "Baugeschichte der Michaelskirche" wurde auf 13. September verschoben. Für ihn sprang Petra Vorsatz, Leiterin des Amts für Stadtgeschichte, Kultur und Tourismus, ein. Sie berichtete in einem mit Anekdoten gewürztem Vortrag über das Adelsgeschlecht der Wittelsbacher und ihre Verbindung zu Weiden. Diese dauerte von der ersten urkundlichen Nennung Weidens durch Konrad IV. bis zum Ende der Monarchie 1918.
Besuche von Kurfürsten
"Eng verwoben" sei die Stadtgeschichte mit den Wittelsbachern, berichtete die Diplom-Archivarin, was sie anhand verschiedenster Besuche und Aufenthalte der Kurfürsten und Regenten aufzeigte.
Max Schmeller vom Stammtisch Höhe 308 lud für Samstag, 18. Juni, zum Sommerfest hinter der Johanneskirche ein. Dabei wird auch die neue "Weidener Bierkönigin" gewählt. Am Freitag, 24. Juni, gibt es dort ein Johannisfeuer. Claudia Rodler kündigte das nächste Musikantentreffen der "Nordoberpfälzer Musikfreunde" für 1. Juli in der Almhüttn an. Das Motto: "Stelldichein in Oberkrain".
Weit voraus plant Vera Eckstein, die Vorsitzende des "Bundes der Berliner": Im Januar fährt die Gemeinschaft in die Landeshauptstadt zur "Grünen Woche". Die Gruppe wird auch auf Schloss Bellevue empfangen. Um Anmeldungen bitte Eckstein jetzt schon. Demnächst gibt es eine Ausstellung im City-Center, an der sich die "Berliner" beteiligen. Am 27. Juli wird eine Dokumentation über die Berliner Mauer gezeigt.
Günter Hirmer vom Obst- und Gartenbauverein lud zur Besichtigung der Kräuterwiese am Mittwoch, 22. Juni, ein. Ab 19 Uhr sind im Vereinsgarten in der Merklmooslohe Ausführungen von "Kräuterwissenschaftlerin" Waltraud Witteler zu hören. Petra Vorsatz kündigte einen Vortrag von Heimatkreisbetreuer Dr. Wolf-Dieter Hamperl im "Alten Eichamt" an. Er spricht am 14. Juli ab 19 Uhr zu "Deutsch-Tschechischen Erfahrungen zwischen 1985 und 1995". Zuletzt lud der Burschenverein Rothenstadt zum Gartenfest am Feuerwehrhaus Rothenstadt ein. Am kommenden Sonntag, 19. Juni, um 14 Uhr beginnt es. Ab 16 Uhr wird der von Etzenricht nicht ausgelöste Maibaum versteigert.
60 Jahre Heimatring
Zudem berichtete Magerl: "60 Jahre Heimatring - Heimat gemeinsam gestalten und bewahren" lautet das Motto, unter dem der "Tag der Heimat" heuer stehen wird. Am 24. September um 19.30 Uhr präsentieren sich in der Max-Reger-Halle Landsmannschaften, Musik- und Trachtengruppen sowie andere kultur- und brauchtumspflegende Vereine.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 12.04.2011
Abzocke oder echter Lohn?
GEMA informiert bei Heimatverein - Einnahmequelle für Musikschaffende
Weiden. Ungeliebt bei den Vereinen. Für Komponisten, Textdichter und Musikverleger jedoch unentbehrlich. Die "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" (GEMA) vertritt als "Verwertungsgesellschaft" nahezu das gesamte Weltrepertoire an Werken der Unterhaltungs- und Tanzmusik.
Bei der Heimatring-Versammlung klärten GEMA-Sachgebietsleiterin Cornelia Milatz und Sachbearbeiterin Sara Klausnitzer über Aufgaben, Aufbau und Tarifgestaltung auf. Alle Musik-"Schöpfer" und ihre Rechtsnachfolger bis 70 Jahre nach deren Tod hätten Anspruch auf "angemessene Vergütung" für die Nutzung ihrer Werke.
Immer melden
Die GEMA habe Tarife geschaffen und treibe das Geld für sie ein. Nur knapp 15 Prozent fielen an Verwaltungskosten an. Der Rest gehe an die Mitglieder. Mit ausländischen Gesellschaften gebe es Verträge, berichteten Milatz und Klausnitzer. Zahlungspflichtig sei jeder, der Live-Musik, Bild- oder Bildton-Träger bei öffentlichen Veranstaltungen hören lasse. Auch, wenn kein Eintritt verlangt wird. Verantwortlich sei immer der Veranstalter. Milatz appellierte eindringlich, jede Veranstaltung, auch wenn ein Pauschalvertrag mit einem übergeordneten Verband bestehe, vorher bei der GEMA anzumelden. Bei Live-Musik sei eine "Playlist" einzureichen, damit eine gerechte Ausschüttung an die Urheber erfolgen könne.
Heimatring-Vorsitzender Magerl und Stellvertreter Norbert Uschald dankten den Damen aus Nürnberg für ihre wichtigen Ausführungen.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Lustige Mitgliederversammlung am 08.02.2011
"Heimatring-Halla"
"Teufelin" Rita Dineiger heizt mit Büttenrede ein
"Gedanken über die Stadt und den Heimatring" machte sich Rita Dineiger als Büttenrednerin beim Hausfasching der Dachorganisation der Weidener Brauchtumsvereine. Seggewiß' Sparmaßnahmen, die Gewerbesteuer, die Stadträte aller Fraktionen - alles nahm die "sexy Teufelin" Dineiger aufs Korn. Auch ein paar kleine Missgeschicke, die Heimatringchef Günther Magerl im letzten Jahr unterlaufen waren, und die "Überpünktlichkeit" seines Stellvertreters Norbert Uschald arbeitete sie scharf, aber humorvoll auf.
In die "Almhüttn" des Trachtenvereins "Almrausch" waren die Delegierten der 70 angeschlossenen Vereine am Dienstag phantasievoll maskiert gekommen. Die Stadträte Gabi Laurich und Alois Lukas, selbst als Schmetterlingsfrau und Ostfriesenbauer verkleidet, wirkten bei der Maskenprämierung als Juroren. Eine Gärtnerin (Christa Raithel) wählten sie auf den ersten Platz. Die "heißen Teufel" Ramona Gleißner und Rita Dineiger belegten Platz zwei und drei.
Die Narrhalla mit ihrem Prinzenpaar Claudia II. und Horst I. - beide sind im zivilen Leben auch Delegierte im Heimatring - zeigte ihre "Phantom der Oper"-Show und den Gardetanz. Die neuen Kostüme hatte Gardeminister Marco Jahn gefertigt, wofür ihm ein Extra-Applaus und ein"Heimatring-Halla" galt. Vizepräsident Xaver Schreiber lud die Gäste zu den noch anstehenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Narrhalla ein. Orden gab es für viele Heimatring-Funktionäre und -Freunde. Für ein stets volles Tanzparkett sorgte "Harmonika-Franz" mit Musik und immer einem Witzchen auf den Lippen.
Monatsversammlung am 11.01.2011
Wenigstens Blick in die alte Heimat
Wie Weiden Vertriebene aus Tachau unterstützte - Vortrag beim Neujahrs-Ansingen des Heimatrings
Weiden. Einen musikalischen Start ins neue Jahr legte der Heimatring hin. Nach altem Oberpfälzer Brauch wünschte die Sängergruppe der "Lustigen Konrader" den Delegierten ein gutes Neues.
Das "Ansingen" unter der Leitung von Fritz Landgraf begann mit dem "Neujahrslied des Kallmünzer Nachtwächters". Es folgten "Drei Weise aus dem Morgenland" und "A gsunds neijs Joahr". Heimatring-Beisitzerin Edith Schimandl verlas ein Gedicht mit Segenswünschen.
Das Ende zweier Vereine
Vorsitzender Günther Magerl bedauerte, dass sich zum Jahresende die Gesangvereine "Harmonie Rothenstadt" und "Lyra 1904" aufgelöst haben. Der Heimatring zählt nunmehr 70 Gemeinschaften. Magerl stellte den Halbjahreskalender vor, in dem Josef Eckert nicht nur die Jahresplanung des Heimatrings, sondern auch gut 120 Veranstaltungen der Mitgliedsvereine im ersten Halbjahr 2011 zusammengestellt hat.
An Großveranstaltungen hob Magerl die 20. Bayerisch-Böhmischen Kultur- Wirtschaftstage hervor, an denen sich der Heimatring als Mitveranstalter in der Mehrzweckhalle beteiligt. Für "Volksmusik und Tanz grenzenlos" engagieren sich ebenfalls zahlreiche bayerische und böhmische Musik- und Volkstanzgruppen. Ferner nannte Magerl die Jubiläums-Faschingsveranstaltungen der Narrhalla, die Sonderausstellung der BSW-Fotogruppe im Maria-Seltmann-Haus "Aus der Nähe betrachtet - kleine Dinge ganz groß" sowie das 100-jährige Bestehen der "7er-Kameradschaft", das am 28. Mai gefeiert wird.
Unterstützung durch Weiden
Dr. Sebastian Schott referierte über die Patenschaft der Stadt Weiden über den Heimatkreis Tachau. Nach der Vertreibung von 50 000 Deutschen aus dem Kreis Tachau sei Hans Klier Anfang der 1950er Jahre auf die Suche nach einer Patenstadt gegangen. Der damalige Oberbürgermeister Hans Schelter sei dem Kampf der Vertriebenen um ihr Recht sehr wohlwollend gegenüber gestanden.
Am 4./5. August 1956 sei mit einem großen Fest, dem Austausch von Geschenken, Musik und kirchlichem Segen die Patenschaft besiegelt worden, berichtete Dr. Schott. Die Stadt habe den Tachauern neben einem Gemälde auch den Grenzlandturm bei Bärnau geschenkt, so dass sie wenigstens noch einen Blick in die alte Heimat werfen konnten.
Das Tachauer Heimatmuseum, jetzt im Kulturzentrum Hans Bauer untergebracht und ein wichtiger Baustein im Kulturleben der Stadt, werde zurzeit umgestaltet. Nach den Veränderungen soll es als "ganz neues, tolles Museum" wieder vorgestellt werden.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 12.10.2010
Heimat für Burschen
1897 Rothenstadt in Heimatring aufgenommen
Mit großer Mehrheit wurde der Burschenverein 1897 Rothenstadt bei der Oktober-Monatsversammlung in den Heimatring aufgenommen. Bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme votierten 64 Delegierte für den Verein, der sich mit Vorsitzendem Daniel Kellermann in der Sitzung zuvor eindrucksvoll präsentiert hatte. Der Dachverband der kultur- und brauchtumspflegenden Vereine zählt nun wieder 72 Gemeinschaften.
Neuwahlen im November
Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl kündigte die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen für den 9. November an. Zugleich müssen die Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2011 gemeldet werden, so dass Josef Eckert den Kalender erstellen kann. Gerda Moser vom Oberpfälzer Kunstverein lud zur Vernissage der Herbstausstellung in der Realschule (30. Oktober um 19 Uhr). Die Ausstellung ist bis 7. November zu sehen. Stadtarchivarin Petra Vorsatz kündigte einen "öffentlichen Stammtisch der "Seltmänner" in ihrem Haus an. Am 3. November ab 17 Uhr kann man dabei im Kultursaal Hans Bauer hören "wie's früher zuging".
"Kunst-Mix" und "Kunst aus Karlsbad" präsentiert der Arbeitskreis Kunst im Oberpfalzverein. Die eine Ausstellung läuft vom 30. Oktober bis 7. November, die zweite von 5. bis 25. November im Kulturzentrum Hans Bauer.
Eine Rundreise durch Oberschlesien in Bildern zeigte BSW-Fotogruppen-Vorsitzender Bernhard Czichon. Nach Breslau, der Hauptstadt Niederschlesiens, widmete sich sein Vortrag Oppeln, Kattowitz, Beuthen - Gegenden der "alten Heim.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung vom 14.09.2010
"Burschen" springen in die Bresche
Heimatring verliert Landsmannschaft, gewinnt aber Rothenstädter - Zu Gast bei Handwerkskammer
Weiden. Der Handwerkerberuf eröffnet jungen Menschen alle Chancen. Bei entsprechender Qualifikation und Weiterbildung ist heute sogar ein Universitätsstudium möglich. Kreishandwerksmeister Karl Arnold und der Leiter des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Gilbert Morgenstern rieten eindringlich dazu, Kinder nicht in Bildungswege zu schicken, die sie überfordern.
Auch ein Handwerksberuf könne der "goldene Weg" sein. Beim Besuch von fast 100 Delegierten des Heimatrings zeigten Arnold und Morgenstern die Einrichtungen des Weidener Berufsbildungszentrums, eines von elf der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Hier finde die "überbetriebliche Lehrlingsunterweisung" statt, erläuterten sie. Rund 3000 Auszubildende jährlich absolvierten hier Lehrgänge. Fünf bis 32 Wochen, je nach Beruf, verbrächten sie im Zentrum.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 08.06.2010
Hinein in die Saison der Feste
Delegierte des Heimatrings berichten von ihren geplanten Veranstaltungen
Die Qual der Wahl: Gleich ein gutes Dutzend Feste und Ausflüge wurde am Dienstag in der Monatsversammlung des Heimatrings angekündigt. Zwei schöne Fahrten macht die Dachorganisation selbst. Vorsitzender Günther Magerl kündigte für kommenden Samstag anlässlich "300 Jahre Porzellan in Europa" einen Besuch des "Porzellanikons" in Selb/ Hohenberg an. Am 1. August findet dann die große Busfahrt ins Vogtland statt.
Das Gartenfest des Heimatrings ist am 13. Juli in der Clausnitzerschule. Mit einem attraktiven Programm in Weiden am See lockt der Verein "Weidener Städtepartnerschaften", der vom 16. bis 19. Juli in die österreichische Partnergemeinde fährt. Anmeldung im Kulturamt.
Vor dem Bürgerfest am 27. Juni, wo die 20-jährige Freundschaft mit Annaberg-Buchholz gefeiert wird, findet im Max-Reger-Park ein Gottesdienst mit Geistlichen aus Weiden und Annaberg-Buchholz statt. Magerl rief alle Vereine zur Teilnahme auf. "Zeigt, dass wir zu traditionellen christlichen Werten stehen". Der "Tag der Heimat" am 18. September steht übrigens unter dem Motto "Liebe zur Heimat - Treue zum Vaterland".
Am 26. Juni findet im Maria-Seltmann-Haus ab 9.30 Uhr ein Treffen "Senioren in Europa" statt, kündigte Kulturmanagerin Petra Vorsatz an. Sie lud außerdem zu einer besonderen Stadtführung am 12. September um 10.30 Uhr ein. Das Thema am "Tag des Denkmals" laute: "Reisen in historischen Zeiten". Die Nordoberpfälzer Musikfreunde, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiern, luden zum Musikantentreffen bei den Zug- und Begleithunden ein. Am Samstag, 19. Juni, geht es ab 18 Uhr auf deren Übungsplatz (hinterm Rehbühl) rund. Großes "Oberkrainer-Treffen" ist am 10. Juli ab 18 Uhr in Gabellohe bei Immenstetten.
Der Förderverein für Denkmalsschutz rief zum "Lokfest" am 20. Juni auf. Die "Höhe 308" wird am Freitag, 25. Juni, bei Einbruch der Dunkelheit ihr Johannisfeuer abbrennen. Vorher wird in den Festzelten die 1. Weidener Bierkönigin gewählt. Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein teilte mit, dass der "Tag der offenen Gartentür" auf den 1. August verschoben wurde.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 11.05.2010
Bäume und Bauernhäuser
Heimatring: Quiz bei Gartenfest steht an - Architektur-Vortrag
Weiden. Da glühten die Kugelschreiber bei den Delegierten des Heimatrings. Fast alle schrieben eifrig mit, als stellvertretender Vorsitzender Norbert Uschald bei der Monatsversammlung eine "Nachlese" zur Maibaumaufstellung hielt. Einige der Daten, die er bekannt gab, werden sicherlich beim Quiz am Gartenfest abgefragt, bei dem wertvolle Preise zu gewinnen sind.
Also nochmal für alle: 28 Meter ist der Baum heuer hoch. Die Wappen der Partnerstädte wurden erneuert und erstmals kam ein Schild der US- Partner-Garnison dazu. Auch neu ist eine Tafel mit Erklärungen am Baum.
Zwei Tagesausflüge
Vor dem Gartenfest am 13. Juli in der Clausnitzerschule ist es vielleicht sinnvoll, diese einmal durchzulesen. Uschald wies zudem auf die zwei Tagesausflüge der Gemeinschaft hin. Sie führen heuer ins "Porzellanikon" nach Selb sowie ins Vogtland.
Mit den Unterschieden bei Oberpfälzer Bauernhäusern befasste sich anschließend ein Referat von Dr. Sebastian Schott. Die Vielfalt der Fachwerk- und Blockbauten zeigte er anhand zahlreicher Beispiele auf. Die meist schmucklosen Steinbauten unterschieden sich auch durch die Weise der Dachdeckung, des Dachstuhls, des Baumaterials und die Art der Beheizung. Mit vielen Bildern von Häusern in Mallersricht, Eslarn, Trauschendorf und im Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen untermalte Dr. Schott seinen Vortrag.
Claudia Rodler lud für die Nordoberpfälzer Musikfreunde zum Musikantentreff in den "Meindl-Stodl" in Au (bei Pirk) ein. Am Pfingstsonntag ab 15 Uhr geht es dort rund. Gerda Moser kündigte die Eröffnung der OKV-Pfingstausstellung für den 22. Mai, 19 Uhr, in der Realschule an. Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein wies auf die "Bayern-Tour Natur" hin. Übrigens: Am Samstag, 29. Mai, ist der Vereinsgarten mit angeschlossenem 14000-Quadratmeter-Gelände von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.04.2010
Alles neu macht Gerda Moser
Motivtafeln für Maibaum gestaltet - Petra Vorsatz beleuchtet Jugendstil in Weiden
Alles neu macht der Mai. Beziehungsweise Gerda Moser. 16 neue Motivtafeln, die sie gestaltet hat, zieren den Baum, den die Helfer des Heimatrings am 1. Mai in die Höhe hieven. Mit einem Festzug vom Josef-Witt-Platz zum Alten Eichamt und einem attraktiven Programm läuten die Vereine der Dachorganisation wieder den Wonnemonat ein. Die Planung steht, berichtete Vorsitzender Günther Magerl in der Monatsversammlung.
Zum Schutz des Maibaums vor Dieben werden die Mitglieder der Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt und die "Deutschen aus Russland" in der Walpurgisnacht Wache halten. Am 1. Mai um 14 beginnt die Veranstaltung. Zum "Jahr des weißen Goldes" gibt es auch eine Sonderveranstaltung: Am 12. Juni fährt der Heimatring zum "Porzellanikon" nach Selb.
Über "Jugendstil in Weiden" referierte Petra Vorsatz. Ihr mit zahlreichen Bildern untermalter Vortrag zeigte die Einflüsse dieser um 1900 in mehreren europäischen Ländern unabhängig voneinander entstandenen Stilrichtung auf Weiden. Zahlreiche Häuser, an denen durch florale Elemente, fließende Linien und verspielte Elemente der Jugendstil zum Ausdruck kommt, findet man demnach in der Ketteler-, der Johannis-, der Bahnhofs- und der Johannisstraße. Typische Gebäude seien der Alte Schlachthof und die Josefskirche mit ihrer wunderbaren Innenausstattung, führte die Abteilungsleiterin für Stadtgeschichte, Kultur und Tourismus aus.
Magerl lud zur Lesung anlässlich der Weidener Literaturtage in die Almhütte ein. Gerd Burger wird am Dienstag, 20. April, ab 20 Uhr aus Eugen Okers Buch "Brouda, da Gräich!?" lesen: Oberpfälzer Stoßseufzer im unverwechselbaren Oker- Ton mit Witz, Menschlichkeit, Schärfe Zwischentönen. Der Eintritt ist frei. Eine Fahrt nach Marienbad kündigte Joachim Strehl vom Verein "Weidener Städtepartnerschaften" an. Zur Kursaisoneröffnung geht es am 8. Mai nach Marienbad. Fahrpeis: zehn Euro. Anmeldungen bei Strehl (0961-26972) oder im Kuturamt bei Petra Vorsatz (0961-4703901). Vier erlebnisreiche Tage verspricht der Verein für die Fahrt nach Weiden am See vom 16. bis 19. Juli.
Heute Musikantentreffen
Hinrichtungen, Schwertkämpfe und Handel gibt es bei einem "Mittelalterlichem Fest" zu erleben, das Petra Vorsatz für 24. und 25. Juli ankündigte. Der Anlass: "500 Jahre Weidener Stadtwappen". Für den 22. April, 18 Uhr, lud Gerda Moser vom Oberpfälzer Kunstverein zu einer Ausstellungseröffnung vor dem Alten Schulhaus ein. Die Moosfurt- Siedler fahren vom 9. bis 15. Mai in die Toskana. Es sind noch zwei Plätze frei. Claudia Rodler freute sich auf zahlreichen Besuch eines Musikantentreffens der Nordoberpfälzer Musikfreunde am heutigen Freitag in der "Almhüttn".
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 09.03.2010
150 Mann putzen die Stadt heraus
Müllabfuhr, Winterdienst, Parkpflege: Bauhof sorgt für freie Straßen, Wege und Plätze
Im September hatten die Delegierten des Heimatrings Bauhof und Stadtgärtnerei besichtigt. Jetzt referierte bei der Monatsversammlung in der "Almhütt'n" Bauhofleiter Manfred Meßner. Mit Müllabfuhr, Winterdienst, Parkpflege und vielem anderen seien fast 150 Vollzeitkräfte beschäftigt.
Gleichzeitig warb der Bauhofleiter dafür, dass man "nicht überall gleichzeitig" sein könne. Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl dankte für die interessanten Ausführungen. Wegen des Todes des allseits geschätzten Gerätewarts Herbert Schlosser im letzten Jahr braucht der Heimatring einen neuen Verantwortlichen. Ferdinand Sabathil (Soldatenkameradschaft 1897) erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen und wurde einstimmig gewählt.
Passion in St. Augustin
Der Oberpfälzer Volksliederkreis lud zur "Bayerischen Passion" am 28. März um 19 Uhr in die Klosterkirche St. Augustin ein. Ebenfalls in St. Augustin geben am 19. Juni (19 Uhr) mehrere Gesangs- und Musikgruppen ein volkstümliches Konzert. Petra Vorsatz lud zu verschiedenen Veranstaltungen der Weidener Musiktage, der Kultur- und Wirtschaftstage sowie der Literaturtage ein.
Für eine Fahrt nach Weiden am See von 16. bis 19. Juli warb Joachim Strehl vom Verein "Weidener Städtepartnerschaften" (Informationstag dazu am 23. März im Kulturzentrum Hans Bauer). "Zehn kleine Spießerlein" heißt heuer das Theaterstück der "Lustigen Konrader", Vorstellungen ab 16. April. Karten gibt es bei "Stangl & Taubald".
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Lustige Mitgliederversammlung am 09.02.2010
Heimatring verzaubert
Delegierte genießen Faschingsgaudi in der Almhütte
Statt straffer Vereinsarbeit stand am Dienstag "Jubel, Trubel, Heiterkeit" auf dem Programm des Heimatrings. In der "Almhütte" trafen sich die Delegierten der 72 Weidener kultur- und brauchtumspflegenden Vereine zum Faschingsabend.
Sigi Scholz aus Girnitz spielte fleißig zum Tanz auf. Heimatring-Vorstandsmitglied Rita Dineiger machte sich als Hexe Gedanken zu den Themen des Jahres. Sie sprach über Schweinegrippe, Nacktscanner und Interna des Heimatrings.
Vorsitzendem Günther Magerl drohte sie unverfroren, ihn bei Ungehorsam in einen Gartenzwerg zu verzaubern. Bertram Schlosser hielt als "Strohwitwer" und "Spruchbeutel" eine Büttenrede. Im Laufe des Abends unterhielt Schlosser die gut 120 Gäste noch mit zahlreichen Witzen.
Höhepunkt der Faschingsveranstaltung war der Auftritt der hübschen Narrhalla-Gardemädchen, die zuerst mit ihrem Gardetanz und später mit ihrer "König-der-Löwen"-Show die Besucher begeisterten. Marco Jahn, der die Show konzipiert hat und selbst eine tragende Rolle tanzt, erhielt besonderen Applaus.
Prinzessin Monika I. von portoriis und Prinz Heinz V. von vehiculis verteilten großzügig Orden an die Heimatring-Honoratioren.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 12.01.2010
Heimatring verstärkt ins neue Jahr
"Schlaraffia von der Weyden" der 72. Mitgliedsverein
Musikalisch begrüßte der Weidener Volksliederchor unter der Leitung von Eva Danzl die Heimatringdelegierten bei der ersten Versammlung im neuen Jahr. Eine Premiere für Dr. Axel Poy, dessen Verein "Schlaraffia von der Weyden" als 72. Verein aufgenommen wurde.
Heimatringvorsitzender Günther Magerl stellte den Kalender für das erste Halbjahr 2010 vor. Für die Zusammenstellung dankte er Josef Eckert, für die finanzielle Unterstützung den inserierenden Firmen. Für 9. Februar kündigte Magerl eine "lustige Mitgliederversammlung" an. "Das wird, dank Prinzenpaar und Garde der Narrhalla sowie närrischer Einlagen, sicher wieder eine Riesen-Gaudi." Magerl berichtete weiter, dass der Heimatring nun Mitglied im Aktionsbündnis "Weiden ist bunt" sei und es nach Kräften unterstützt.
Claudia Rodler lud zu einem Musikantentreffen am 29. Januar in der "Almhüttn" ein. Joachim Strehl vom Verein "Weidener Städtepartnerschaften" wies auf einen Vortrag über die "Weidener Hütte" hin. Dieser findet am 2. Februar im Kulturzentrum Hans Bauer statt. Die Narrhalla kündigte ihren Kinderfasching am 7. Februar, den Weiberfasching am 11. Februar und das Faschingstreiben zum Abschluss der Saison am 16. Februar an.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.10.2009
Allerhand zur steinigen Vergangenheit
Martin Füßl referiert beim Heimatring über die Geologie der Oberpfalz - Neuer Verein interessiert
Weiden. Nicht nur auf einen "Geologischen Streifzug durch die Oberpfalz" führte Diplom-Geograph Martin Füßl die Delegierten des Heimatrings bei ihrer Oktober-Monatsversammlung. Der Wissenschaftler, Buchautor und Oberregierungsrat bei der Regierung Oberfrankens zeigte auch die Entstehung der Gesteinsschichten in der Oberpfalz in den letzten 550 Millionen Jahren auf.
Füßl berichtete über die Entstehung des Flossenbürger Granits, das durch die Kräfte der Erosion entstandene Waldnaabtal und den Doost. Auch der Rosenquarzfelsen von Pleystein und der "Oberpfälzer Hausberg", waren Thema. Der Fahrenberg bestehe aus Gneis, dem ältesten Gestein der Oberpfalz. Ein größerer Teil des Vortrags war den Vulkanen Parkstein und Rauher Kulm gewidmet.
Zusammen mit Dipl.-Ing. (FH) Berthold Weber hat der Vorsitzende der "Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie" das, in der Reihe "Streifzüge durch die Erdgeschichte" erschienene Buch "Weißes Gold und schwarzer Basalt" verfasst. Heimatringvorsitzender Günther Magerl dankte Füßl für seinen interessanten Vortrag mit dem roten "Heimatring-Wein".
Dr. Axel Poy stellte die "Schlaraffia in der Weiden" vor, die sich damit um Aufnahme in die Dachorganisation der Weidener Vereine bewirbt. Vor 150 Jahren in Prag als Künstlervereinigung gegründet, sei "Schlaraffia" damals eine Persiflage auf die Geselligkeitsvereine der feinen Gesellschaft gewesen. Auch heute noch würden gar sonderliche Zeremonien und ritterliches Gehabe bei den "Sippungen", den wöchentlichen Versammlungen, gepflegt. 28 "Ritter" gebe es im "Reich" Weiden. Wenn die Delegierten in der nächsten Versammlung zustimmen, wird "Schlaraffia" als 72. Verein in den Heimatring aufgenommen.
Fahrt nach Annaberg
Am 10. November findet die Hauptversammlung in der "Almhütte" statt. Neben dem Jahresbericht stehen Ehrungen auf dem Programm. Der "Altoberpfälzer Freundeskreis" lud zu den Vorstellungen seiner Theatergruppe ein. Am 31. Oktober um 20 Uhr ist Premiere von "Der fidele Hausl". Karten gibt es im Vorverkauf bei "Team Roscher".
Zur "Geschichte des Obst- und Gartenbauvereins" wird Stadtarchivarin Petra Vorsatz am 20. Oktober um 20 Uhr im Schützenhaus sprechen. Joachim Strehl warb für einen Vortrag über Issy-les-Moulineaux am 28. Oktober um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Hans Bauer. Außerdem lud Strehl zur Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Annaberg-Buchholz am 2. Dezember ein. Anmeldungen im Kulturamt, Nummer 0961/47039088. Preis: 25 bzw. 30 Euro. Petra Vorsatz erinnerte an die Eröffnung der Weihnachtsausstellung des Stadtmuseums am 5. Dezember.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 08.09.2009
In den Startlöchern für die Bürger der Stadt
Von Spielplatzpflege bis Winterdienst: Bauhof und Stadtgärtnerei mit vielfältigen Aufgaben - Heimatring blickt hinter Kulissen
Weiden. Die "grüne Schaltzentrale der Stadt" und den "Sieben-Tage-pro-Woche-Dienstleister für die Bürger" besuchten die Mitglieder des Heimatrings. Auf Einladung von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß warfen sie einen Blick hinter die Kulissen der Stadtgärtnerei und des Bauhofs.
"Ob Sommer, ob Winter, ob Werktag oder Feiertag - stets sind die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs an der Gestaltung der Stadt beteiligt", lobte Seggewiß "seine" Leute. Über das 2,6 Hektar große Gelände führten Stadtgärtnermeister Hans Gallersdörfer, Bauhofleiter Manfred Meßner und der Betriebsleiter der Stadtgärtnerei Norbert Leibl die rund 100 Besucher. Nur wenige hatten vorher gewusst, dass die Gärtner 66 Spielplätze, 300 Nistkästen für heimische Vogelarten und 30 Naturdenkmäler pflegen. Im Winter richten sie Ruhebänke her, erledigen Baumschnitte und arbeiten im Winterdienst mit.
140 Kilometer zu reinigende Straßen, 230 Kilometer, auf denen Winterdienst zu erledigen ist, das Aufstellen von Verkehrszeichen und vieles mehr sind Aufgaben der Bauhof-Spezialisten. Dazu stehen ihnen Lastwagen, Traktoren, Kleinkehrmaschinen und Streugeräte zur Verfügung. Meßner zeigte den Vereinsvertretern die große Streusalz-Lagerhalle, den Platz für den Straßenunterhalt und den Maschinenpark. Gallersdörfer und Leibl berichteten nicht nur, dass in den Gewächshäusern jährlich 150 000 Pflanzen selbst angezogen würden, sondern gaben auch wertvolle Tipps für Hobbygärtner.
Viele Einladungen
Nachdem Heimatring-Chef Günther Magerl den Verantwortlichen für die interessanten Erläuterungen gedankt hatte, lud er für Samstag, 26. September, zum "Tag der Heimat" in die Max-Reger-Halle ein. "Heimatrecht ist Menschenrecht", lautet das Motto. Vorher - am Dienstag, 15. September, um 20 Uhr - findet in der Almhütte jedoch noch ein "Leseabend" statt. In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Stangl & Taubald liest Paul Neugirg von den "Turmschreibern" aus seinem Büchlein "Neis Testament aaf Oberpfälzisch". Cornelia Gurdan und ihre Hackbrettgruppe sorgen für die passende musikalische Untermalung.
Die "Freunde des Stadtbads" und die "Nordoberpfälzer Musikfreunde" luden zum Saisonabschluss mit Musikantentreffen ins Stadtbad ein. Am 19. September ab 19 Uhr geht es in zwei Großzelten zünftig zur Sache. Ein Siedlerfest feiern die Krumme- Äcker-Siedler am Samstag, 13. September, ab 14 in der Westfalenstraße, kündigte Matthias Rösch an. Die Bevölkerung ist eingeladen. "Mit dem Apfel fit durchs Jahr" kann man kommen, wenn man Klaus Fischers Einladung folgt: Am Dienstag, 15. September, ab 20 Uhr gibt es beim Obst- und Gartenbauverein im Schützenhaus am Hetzenrichter Weg nicht nur allerlei Wissenswertes über die Frucht, sondern auch kulinarische Genüsse. Es fällt ein Unkostenbeitrag von drei Euro an.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 09.06.2009
Trotz Eingemeindung immer Dorf geblieben
Stadtrat Alois Lukas referiert beim Heimatring über Geschichte Tröglersrichts - Ausflug nach Rothenburg
Auf halber Höhe des Fischerbergs, 475 Meter über dem Meer, liegt Tröglersricht. Ein Dorf mit sieben Höfen, um das Jahr 1000 durch Rodung entstanden und früher an einer wichtigen Handelsstraße gelegen. Bei der Monatsversammlung des Heimatrings stellte Stadtrat Alois Lukas (CSU) diese und andere Details de Geschichte Tröglersrichts vor, wo seine Familie seit fast 200 Jahren ansässig ist.
Erstmals im "Leuchtenberger Lehenbuch" 1396 urkundlich erwähnt, habe es jahrhundertelang Streit zwischen den Ämtern Leuchtenberg und Sulzbach-Parkstein um die Zugehörigkeit gegeben, so Lukas. 1914 sei Tröglersricht der Pfarrei Weiden zugeschlagen und ein Jahr später in die Stadt eingemeindet worden. Trotzdem habe sich bis heute dörfliches Ortsbild und Charakter erhalten.
Die gut 80 Vereinsvertreter dankten Lukas für seinen Vortrag. Heimatringvorsitzender Günther Magerl überreichte die obligatorische Flasche "Heimatring-Wein". Zu Beginn des Sommers stünden zahlreiche wichtige Termine ins Haus, kündigte Magerl an. "Statt der nächsten Monatsversammlung gibt es das traditionelle Gartenfest in der Clausnitzerschule am 14. Juli um 19 Uhr.
Der Tagesausflug am 2. August führt heuer nach Rothenburg ob der Tauber. Da noch nicht fest stehe, ob mit zwei oder drei Bussen gefahren wird, empfahl Magerl, sich bald anzumelden.
"Heimatrecht ist Menschenrecht" ist am 26. September das Motto des "Tages der Heimat". Dr. Eckhardt Züge wies auf eine Veranstaltung des Jazz-Zirkels hin. Zum 50-jährigen Bestehen des "Jazz-Studio Prags" gibt's am 19. Juni im Schlör-Saal ein Dixieland-Konzert.
Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz wies auf die Sommerserenaden im Max-Reger-Park hin. Am 9. Juli um 19 Uhr wird Adalbert Busl im "Alten Eichamt" über die Gründung des Klosters Waldsassen berichten. Der Geselligkeitsverein "Höhe 308" feiert am Freitag und Samstag, 10. und 11. Juli sein 45-jähriges Bestehen.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 12.05.2009
37 Gasthäuser für 5000 Einwohner
Petra Vorsatz über "Weidens alte Brauereien und Wirtshäuser" - Neu im Heimatring: Staudenfreunde
Weiden. Ein 26,07 Meter langer Maibaum ziert seit 1. Mai den Unteren Markt. Dass er aufgestellt werden konnte, sei auch das Verdienst der Rothenstädter "1883er" und der "Deutschen aus Russland", berichtete Vorsitzender Günther Magerl bei der Monatsversammlung des Heimatrings in der "Almhüttn". Die Mitglieder dieser beiden Vereine nämlich hatten die Bewachung in der Walpurgisnacht übernommen, so dass es nicht, wie vor zwei Jahren, dazu kommen konnte, dass er geklaut wurde.
Spannend und dabei sehr unterhaltsam war auch der Bildervortrag, in dem die Leiterin des Amtes für Stadtgeschichte, Kultur und Tourismus, Petra Vorsatz, über "Weidens alte Brauereien und Wirtshäuser" berichtete. "5000 Einwohner und 37 Gasthäuser" gab's laut Max Reger um 1900 in der Stadt Weiden. Die Referentin wusste, dass es tatsächlich noch mehr Wirtshäuser gewesen sind. Mit Bild und unterhaltsamen Kommentaren begeisterte sie die vorwiegend ältere Schar der Vereinsvertreter, die sich an viele, jetzt nicht mehr existierende Gaststätten und Brauereigebäude noch erinnern konnten.
Sie zeigte Bilder von der alten "Bürgerbräu", vom "Landgraf-Keller", erinnerte an das Café Vaterland, das "Metropol", das "Bedall" und die Brauerei Iblacker. Einige der Traditionswirtshäuser existieren noch immer, wie etwa der "Heimgarten" oder das frühere Gasthaus "Zur Sonne", jetzt Handwerkerhaus. Andere Gebäude sind verschwunden. Die traditionsreichen "Max-Reger-Gaststätten" etwa, die 1994 abgerissen wurden, oder der "Gasthof zum Anker", der 1981 mit dem gesamten Anker- Komplex der Abriss- Birne zum Opfer fiel. An den geschichtsträchtigen "Churpfälzer Hof", das beliebte Wirtshaus "Prinz Ludwig" oder den "Schwarzen Bären" konnten sich die Weidener fast alle noch erinnern. Ebenso an das Gasthaus "Gänlas", die "Leipolsche Brauschenke und die Bahnhofsgaststätte "I. Klasse". Weniger wussten noch von einer Radrennbahn in der Merklmooslohe oder von einem "Aquarium", in dem es 1910 bis 1915 hoch her gegangen sein soll.
Termine, Termine
Vor dem Referat hatten die Delegierten des Heimatrings in geheimer Abstimmung die "Gesellschaft der Staudenfreunde" (Vorsitzende Christine Schmidt) in ihren Dachverband aufgenommen. Magerl kündigte für den 2. August einen Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber an. Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein gab bekannt, dass der Vereinsgarten am Samstag anlässlich der "Bayern Tour Natur" für die Öffentlichkeit offen steht. Claudia Rodler lud zum Pfingstmusikantentreffen am 31. Mai nach Pirk ein.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 14.04.2009
Staudenfreunde im Heimatring
Der 71. Verein bemüht sich um die Aufnahme
Weiden. Zum ersten Mal war Stadtrat Helmut Ruhland als Vorsitzender des Fördervereins für Denkmalschutz bei der Versammlung des Heimatrings. Der Verein, der sich um die Überdachung der Dampflok vor der PFA bemüht, war als 70. Verein aufgenommen worden. Und schon wieder bewirbt sich eine Organisation um den Beitritt. Die Oberpfälzer Gartenfreunde, eine Regionalgruppe der Gesellschaft der Staudenfreunde Deutschlands, wollen der 71. Verein im Heimatring werden.
Vorsitzende Christa Schmidt stellte ihre im Januar 2006 gegründete Gemeinschaft vor. Zum "Blick über den Gartenzaun", zum Erfahrungsaustausch, zu Vorträgen und gemeinsamen Fahrten träfen sich die "Staudenfreunde" von September bis März. Die 30 Mitglieder bilden eine von 32 Regionalgruppen.
In der nächsten Monatsversammlung werden die Delegierten der Heimatringvereine geheim über eine Aufnahme in ihre Gemeinschaft abstimmen.
Dr. Sebastian Schott berichtete der Versammlung, wie es Weiden im Jahr 1809 erging. In der Zeit des Kriegs zwischen Frankreich und Österreich, in dem Bayern eine wichtige Rolle spielte, rumorte es auch an der bayerisch-böhmischen Grenze.
Soldaten in der Stadt
Um die dortigen Truppenbewegungen zu beobachten, war zuerst ein französisches Kavallerieregiment in Weiden stationiert. Die Listen, welche Zeche die Soldaten damals machten, existieren noch heute im Stadtarchiv, so Dr. Schott. Die Stadt zählte damals rund 2000 Einwohner. Es gab 208 Häuser. Als die Österreicher am 10. April 1809 in die Oberpfalz einmarschierten waren kurzzeitig 3800 Soldaten zu verköstigen.
Große Belastungsproben
Bei Abensberg und Eggmühl wurden die Habsburger von Napoleon vernichtend geschlagen. Eine dritte große Belastungsprobe kam bereits im Mai des selben Jahres auf Weiden zu. Unter Marschall Bernadotte, dem späteren König von Schweden, zogen am 3. Mai 20 000 Mann sächsischer Truppen durch. Auch sie hatte die ausgeplünderte Stadt noch zu verpflegen. 30 Jahre später seien die penibel aufgelisteten Kostenaufstellungen der Weidener Bürger endlich erledigt gewesen, berichtete Dr. Schott.
Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl dankte dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Stadtmuseums mit der obligatorischen Flasche Heimatring-Wein. Er lud zum Festabend zu den 25. Literaturtagen in die Almhüttn ein. Franz Hüttner wird am 28. April um 20 Uhr Bayerische Schwänke aus den Aufzeichnungen der Kulturwissenschaftlerin Emmi Böck lesen. Dazu gibt es Volksmusik mit Harfe und Hackbrett.
Zum "Tanz in den Mai" mit den "Steinbühlern" lud Horst Fuchs namens der Nordoberpfälzer Musikfreunde ein. Am 2. Mai um 20 Uhr findet diese Gaudi ebenfalls in der Almhüttn statt. Rita Dineiger gab bekannt, dass ab Samstag die Theatersaison der Lustigen Konrader beginnt. Im Jugendraum von St. Konrad spielen sie "Die Widerspenstigen".
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 10.03.2009
Maibaum-Fest auch bei "braunem" Aufmarsch
Heimatring zählt jetzt 70 Mitgliedsvereine
70 Mitgliedsvereine zählt der Heimatring jetzt. Fast einstimmig - mit 67 Mal "Ja" bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen - nahmen die Delegierten den "Förderverein für Denkmalschutz" in den Kreis ihrer Dachorganisation auf.
Helmut Ruhland hatte seine Gemeinschaft in der Januar-Versammlung vorgestellt. Der Förderverein für Denkmalschutz möchte sich in erster Linie um den Erhalt der Dampflok vor der PFA kümmern. Diese soll einmal überdacht werden, um ihren Verfall zu stoppen. Dazu hat man bereits eine Spendenaktion - den Verkauf von Modell-Loks - ins Leben gerufen.
In der Monatsversammlung des Heimatrings stellte Vorsitzender Günther Magerl die Planungen für die diesjährige Maibaum-Aufstellung vor. Am 1. Mai um 14 Uhr wird es, ungeachtet eines etwaigen "braunen" Aufmarschs, wieder einen Festzug der traditionspflegenden Vereine durch die Max-Reger-Straße bis zum "Alten Eichamt" geben. Dort wird dann der Maibaum aufgestellt. Zahlreiche Gemeinschaften kündigten ihre Mitwirkung am festlichen Rahmenprogramm bereits an.
Mit einem "Spaziergang durch die Landschaft und die Jahreszeiten in unserer Oberpfälzer Heimat" zeigte Herbert Hanauer von der Film- und Fotogruppe einen "Stoapfälzer Bilderbogen". Brillante Großformat-Dias zeigten Wälder, Pflanzen, Landschaften und Dörfer im Jahreslauf.
Stadtarchivarin Petra Vorsatz wies auf ein Konzert tschechischer Musiker und des Chors "Fontana" aus Marienbad am Samstag um 17 Uhr in St. Michael hin. Zum Nordgautag, der mit dem Jubiläum "975 Jahre Amberg" gefeiert wird, kann man am 14. Juni fahren. Horst Fuchs lud für die BSW-Fotogruppe zu einer Ausstellung auf der "Kontakta" ein. Der Mundart-Arbeitskreis wird am 3. April im Kulturzentrum Hans Bauer "Ernstes und Heiteres" zu Gehör bringen. Claudia Rodler wies auf den Musikantentreff in der Almhütte am 3. April hin. Dr. Eckhard Züge stellte das Programm des "Jazz-Zirkels" vor. "Bayerisch-böhmische Jazz-Begegnungen" gibt es am 21. März um 20 Uhr in der Max-Reger-Halle.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 10.02.2009
Öffentliches Begräbnis für Ossi I.
Narrhalla-Präsident Ertl lüftet beim "lustigen" Heimatring Geheimnis - Tolles Programm
Sonst beherrschen eher ernste Themen die Sitzungen des Heimatrings. Am Dienstag, bei der "lustigen Mitgliederversammlung" in der "Almhüttn", trieben es die Delegierten der 70 Mitgliedsvereine jedoch ziemlich toll. Da wurde auf "Teufel komm raus" getanzt, geschunkelt und gelästert.
Rita Dineiger, die als "gestiefelter Kater" auch die Maskenprämierung gewann, erzählte von den Trinkgewohnheiten in aller Welt: eine "fürchterliche Saufparade"! Bertram Schlosser wetterte als "Faschingsmuffel" gegen die allgegenwärtige Fröhlichkeitspflicht im Karneval. Zusammen mit Gattin Daniela las er später noch ein erschütterndes "Schiller-Drama".
Die komplette Garde der Narrhalla - von Heimatringvorsitzendem Günther Magerl als "verlässlicher Mitgliedsverein" gelobt - begeisterte das Publikum mit Tänzen und entführten es später ins Land der Pharaonen. Huldvoll verliehen Prinzessin Karin II. Und Prinz Ossi I. Orden an die gesamte Führungsriege des Heimatrings. Präsident Gerhard Ertl und Vize Xaver Schreiber wiesen schon jetzt auf eine ganz besondere und erstmals stattfindende Gaudi hin. Am Faschingsdienstag gibt es für Prinz Ossi ein öffentliches Begräbnis am Alten Rathaus.
Genauso grazil und elegant wie die Narrhalla-Mädchen schwang Dominik Binner von den "Altbairischen" das Bein. Sein Auftritt im Gardemädchen-Kostüm, mit Radschlagen und Spagat, raubte manch einem den Atem. Musikalisch führte "Harmonika-Franz" durch den Abend.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Lustige Mitgliederversammlung 2009
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Monatsversammlung am 13.01.2009
Mit Volldampf in den Heimatring
Förderverein Denkmalschutz stellt Aufnahmeantrag - Volles Programm im ersten Halbjahr
Der Heimatring geht schwungvoll ins neue Jahr, denn der 70. Verein klopft an: Helmut Ruhland als Vorsitzender des "Fördervereins für Denkmalschutz in Weiden" bat um Aufnahme seines Vereines beim Heimatring.
Mit einem "Rutscher" spielte der zwölfjährige David Hoffmann von den "Nordoberpfälzer Musikanten" auf seiner Steirischen das Jahr musikalisch an. Vorsitzender Günther Magerl stellte mit dem druckfrischen Halbjahresprogramm 2009 die Veranstaltungen der im Heimatring zusammengeschlossenen Vereine vor. Der Verband zählt derzeit circa 28 500 Mitglieder. Das Programm liegt an vielen öffentlichen Plätzen und im Neuen Rathaus aus.
Aufnahmeantrag
Vorsitzender Helmut Ruhland stellte den "Förderverein für Denkmalschutz in Weiden" vor. "Die Idee für den Verein entstand bei einem Lokfest", betonte Ruhland. Der am 14. Dezember 2007 gegründete Verein hat 36 Mitglieder. Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung von Denkmälern jeglicher Art, vorrangig der Dampflok, die im ehemaligen AW-Gelände als Industriedenkmal aufgestellt ist. Der Verein arbeitet unter Einbeziehung des "Landesamtes für Denkmalschutz" und der Stadtverwaltung.
Minidampflok soll helfen
Mit einem "Modellbaustein" für zehn Euro, einer Miniaturausführung der Dampflok der Baureihe 50, aufgemacht wie die bekannten Modellbierlastwägen im Getränkehandel, wirbt der Verein um Unterstützung, damit er sein Hauptanliegen erreicht. Er will das Industriedenkmal durch eine Überdachung vor Witterungseinflüssen schützen und damit erhalten. Die "Minidampflock" ist übrigens bei der Sparda Bank und der Hauptstelle der Sparkasse Oberpfalz Nord erhältlich.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 14.10.2008
Heimatring rundet auf
Neu: "Städtepartnerschaften" und "Heimatkreis Tachau"
Weiden. Fast einstimmig nahmen die Delegierten bei der Heimatring-Monatsversammlung zwei neue Vereine auf. Mit den "Weidener Städtepartnerschaften" und dem "Heimatkreis Tachau", die Joachim Strehl und Dr. Sebastian Schott in der jüngsten Versammlung vorstellten, gehören nun 70 Gemeinschaften dem Dachverband an.
Vorsitzender Günther Magerl berichtete vom erfolgreichen "Tag der Heimat". Petra Vorsatz, Leiterin des Amts für Kultur, Stadtgeschichte und Tourismus, präsentierte "Weiden in alten Ansichten". Glasplattenaufnahmen aus dem 19. Jahrhundert, Schwarz- Weiß- Fotos, nachkolorierte Bilder und filigrane Zeichnungen aus dem Fundus des Stadtmuseums begeisterten die Zuschauer. Dr. Eckhard Züge lud zu einem Sonderkonzert des Jazz- Zirkels ein. Am 24. Oktober um 20 Uhr verbindet sich in der Max-Reger-Halle persische Heimatmusik und moderner Jazz. Stadtarchivarin Vorsatz wies auf die Eröffnung der Weihnachtsausstellung am 28. November um 17 Uhr hin. Stadtgärtnermeister Hans Gallersdörfer rät dort am 23. Oktober um 20 Uhr: "Geben wir der Natur eine Chance".
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 09.09.2008
Bald 70 Mitglieder im Heimatring
Zwei neue Vereine stellen Antrag - Tag der Heimat am 27. September- Schiller stellt THW vor
Weiden. Auf 70 wird die Zahl der dem Heimatring angeschlossenen Vereine demnächst steigen - wenn die Delegierten mehrheitlich zustimmen. In der September-Monatsversammlung stellten der Verein "Weidener Städtepartnerschaften" und der "Heimatkreisverein Tachau" den Antrag, in die Dachorganisation der "heimat- und brauchtumspflegenden Vereine" aufgenommen zu werden.
Nach einem Rückblick auf das gelungene Gartenfest, das für Kassier Josef Farnbauer mit einem schönen Überschuss abgeschlossen werden konnte, und den Vereinsausflug nach Böhmen, der zwar interessant, finanziell aber leider ein Draufzahlgeschäft war, schaute Vorsitzender Günther Magerl nach vorn. Der "Tag der Heimat" steht an. Unter dem Motto "Erinnern, bewahren, Zukunft gewinnen" wird am 27. September in der Max-Reger-Halle wieder das große Fest aller Landsmannschaften gefeiert. Neben Beiträgen der Vertriebenen stehen wieder viel Musik von der Stadtkapelle, dem Akkordeonorchester, dem Volksliederchor sowie Tänze der "Altbairischen" und vom "Almrausch" auf dem Programm.
Antrag der "Städtepartner"
Dr. Sebastian Schott vom Heimatkreisverein Tachau stellte die kulturelle Arbeit vor, die im Rahmen der ältesten Patenschaft der Stadt geleistet werde. Er erinnerte an das Heimatkreistreffen, an die sehenswerte Trachtenausstellung und die ständig wechselnden Ausstellungen im Tachauer Heimatmuseum. Für den Verein "Weidener Städtepartnerschaften" sprach Vorsitzender Joachim Strehl. "Völkerverständigung und Brücken bauen zwischen den Partnern" sei das Ziel des jüngsten, erst im April gegründeten Vereins, der sich beim Herbstfest der "Nachbarschaftswoche" am Samstag mit einem Info-Stand vorstellen wird. Ein Tschechisch-Kurs und Besuche bei den Partnern seien geplant.
Über "Aufgaben und Ausrüstung des Technischen Hilfswerks" referierte Thomas Schiller. In der 1950 gegründeten Hilfsorganisation des Bundes seien 85 000 Helfer in 669 Ortsverbänden organisiert. Schiller ist seit 14 Jahren dabei und ist Zugführer und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit. Bereits 1953 sei der Weidener Ortsverein gegründet worden, berichtete er. Neben einem Zugtrupp verfüge man über zwei Bergungsgruppen, eine Fachgruppe "Räumen" und zwei Jugendgruppen. Schiller erinnerte an das Elbe- und Oderhochwasser, an das Schneechaos im Bayerischen Wald, den Einsturz eines landwirtschaftlichen Großgebäudes und LKW- Unfälle.
Musikanten im Stadtbad
Bayerisch-böhmisch-slowenische Musikkultur wird im Stadtbad geboten, kündigten Michl Duschner für die Nordoberpfälzer Musikfreunde und Horst Fuchs für die "Stadtbadfreunde" an. Am Samstag ab 19 Uhr findet in einem beheizten Großzelt, das der Geselligkeitsverein "Höhe 308" zur Verfügung stellt, ein internationales Musikantentreffen statt.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Gartenfest am 08.07.2008
Ein Fest für Ratefüchse
Quiz als große Attraktion bei der Heimatring-Fete
Wohin führt der Ausflug des Heimatrings heuer? Welche Fähnchen zieren die Spitze des Weidener Maibaums? Welcher Partner ist in diesem Jahr zum ersten Mal am Maibaum zu sehen? Wann findet heuer der "Tag der Heimat" statt und wie lautet sein Motto? Wer marschiert stets an der Spitze des Festzugs zur Maibaumaufstellung?
Cornelia Farnbauer, Michl Duschner und Georg Gäbelein wussten alles. Beim beliebten Quiz des Heimatrings beantworteten sie alle Fragen richtig, wurden von "Glücksfee" Gabi Laurich unter insgesamt 20 Konkurrenten, die ebenfalls die volle Punktzahl hatten, gezogen und sahnten die ersten drei Preise ab.
Rund 140 Gäste hatte Vorsitzender Günther Magerl zum großen Gartenfest begrüßt, darunter die beiden Bürgermeister. Magerl dankte Rektor Manfred Zeitler und Konrektorin Silvia Reitz, daß sie wieder die Clausnitzerschule als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hatte. Ebenso den vielen freiwilligen Helfern, die am Grill, am Kuchenstand, am Ausschank und beim Auf- und Abbau ihren Dienst taten. Für Stimmung sorgte das Schellenberg-Duo aus Waldkirch.
Die richtigen Antworten beim Quiz lauteten übrigens: "Tschechien", "blau-weiße" und "Marienbad". Das Motto ist "Erinnern, bewahren - Zukunft gewinnen". Und an der Spitze des Festzugs geht nicht der OB , auch nicht der Dirigent der Stadtkapelle, sondern stellvertretender Heimatring-Vorsitzender Norbert Uschald.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 10.6.2008
"Bärtiger Drache" zu Gast beim Heimatring
Reptilienspezialist bringt Echse mit - Heimatring stellt Kalender mit Veranstaltungen der 68 Vereine vor
In den kommenden Wochen und Monaten stehen nicht nur bei den 68 im Heimatring organisierten Vereinen zahlreiche Veranstaltungen an, sondern auch bei der Dachorganisation selbst. Vorsitzender Günther Magerl wies auf das Heimatring-Gartenfest hin, das am 8. Juli im Hof der Clausnitzerschule gefeiert wird.
Höhepunkte werden das beliebte Maibaumquiz und die Musik sein, die heuer erstmals von den Nordoberpfälzer Musikfreunden gestaltet wird. Zudem lud Magerl zum Tagesausflug am 3. August nach Tschechien und zum "Tag der Heimat" am 27. September ein.
Im Vereinsveranstaltungskalender des zweiten Halbjahrs stellen alle Vereine ihre öffentlichen Termine vor. Frisch aus der Druckpresse konnte Magerl bei der Juni-Monatsversammlung die ersten Exemplare an die Vereinsvertreter übergeben. Die Rothenstädter Kameradschaft 1883 feiert am 2. August ihr 125-jähriges Bestehen. Ein großes Fest feiert anlässlich seines 110-jährigen Bestehens der Obst- und Gartenbauverein am 20. Juli. Bereits am 29. Juni gewähren die Gartenfreunde bei einem "Tag der offenen Gartentür" Einblick in ihr Hobby. Rita Dineiger von den "Lustigen Konradern" wies auf die Vorstellungen des "Bayerischen Schinderhannes" am dritten und vierten Juli-Wochenende vor dem Jugendheim St. Konrad hin. Werner Preisser vom Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde gab einen Einblick in die Welt der "Echsen als Terrarientiere". In seinem neuesten Buch über Bartagamen, "bärtige Drachen im Terrarium", behandelt der Reptilienspezialist die Haltung der gutartigen, zutraulichen, bis zu 40 Zentimeter langen Tiere.
Die aus Australien stammenden Echsen fühlen sich bei viel Licht, 40 Grad Celsius und gefüttert mit Grünfutter, überreifem Obst und Insekten auch bei uns sehr wohl.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.05.2008
Neuer Name für alte Truppe
Alter bedingt bei Akkordeon-Orchester Namensopfer
Mit Rückblicken auf die kürzlich erfolgreich gelaufenen Veranstaltungen begann Heimatring- Vorsitzender Günther Magerl die Mai-Versammlung des Dachverbands 70 kulturtragender Vereine.
Ein volles Haus habe man bei der Lesung mit Manfred Böckl bei den Literaturtage gehabt. Ebenso erfolgreich sei die Maibaum-Aufstellung verlaufen. Dank seines "Husarenstücks" - Magerl hatte den Dieben eine Maibaumattrappe klauen lassen - und dank der Bewachung durch die Soldatenkameradschaft 1883 Rothenstadt und die Deutschen aus Russland.
Bertram Schlosser gab bekannt, dass das "Jugendakkordeon-Orchester" dem Alter Tribut zahlen muss. Künftig heißt es nur mehr "Akkordeon-Orchester".
Doch zurück zu Magerl: Er stellte als neue SPD-Verbindungsstadträtin Gabi Laurich vor. Sie tritt die Nachfolge von Wilhelm Moser an, dem der Heimatringchef mit einer Flasche "Bockl-Dampf" für seine langjährige Arbeit zum Wohle der Vereine dankte.
Hirten in der Oberpfalz
Dr. Sebastian Schott vom Amt für Kultur, Stadtgeschichte und Tourismus referierte über "Schäfer und Hirten in der Oberpfalz". Gemeindehirten habe es früher in allen größeren Orten gegeben. In seinem bebilderten Vortrag schilderte Dr. Schott die Auswahl- und Einstellungsmodalitäten der Dorfhirten sowie deren Entlohnung und Lebensbedingungen. Häufig seien sie, wegen ihrer Naturverbundenheit auch heilkundig gewesen, manchmal aber auch von der Gesellschaft ausgegrenzt worden. Das gemeinsame Hüten sei erst Mitte des 20. Jahrhunderts abgekommen.
Christa Binner von den "Altbairischen" lud zum Gebietsheimattreffen am Samstag, 20 Uhr, in der "Almhüttn" ein. Zur Stadtwallfahrt nach Muglhof rief Ingrid Zenger vom Arbeitskreis Brauchtumspflege auf. Wer pilgern möchte, kommt am Sonntag um 7.30 Uhr an die Heilige Staude. Am Sonntag, 1. Juni, lässt sich das Technische Hilfswerk von 13 bis 18 Uhr "anfassen und begreifen". Auf dem THW-Gelände in der Mooslohstraße finden Vorführungen, eine Fahrzeug- und Leistungsschau statt.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung vom 08.04.2008
Freibier für Wache
Heimatring will dritten Maibaum-Klau verhindern
Diesmal will Günther Magerl den Maibaum-Dieben auf die Finger klopfen. Da der Baum in den letzten beiden Jahren verschwand, sucht der Heimatring-Vorsitzende jetzt Freiwillige, die ihn in der Nacht zum 1. Mai bewachen. Besonders geeignet seien dafür die Mitglieder der fünf Soldatenkameradschaften, regte er in der Monatsversammlung an. Besser sie hüten den Baum bei Freibier und Brotzeit, als dass ihn Magerl wieder teuer auslösen muss.
Ansonsten sind die Vorbereitungen für den Festzug am 1. Mai abgeschlossen. Um 14 Uhr geht es vom Josef-Witt-Platz zum "Fest-Platz" vor dem Alten Eichamt. Am 22. April um 20 Uhr liest Manfred Böckl in der "Almhüttn" aus seinem Buch "Von Alraumhöhlen und Seelenvögeln" - ein Beitrag des Heimatrings zu den Literaturtagen.
Die Sparmaßnahmen der Stadt verschonen auch die 70 Vereine des Heimatrings nicht. Zum Gemeinschaftsausflug gibt es heuer erstmals keinen Zuschuss. Dennoch geht's am 3. August nach Tschechien, kündigte Magerl an. Der Naturpark Soos, Schloß Königswart und Marienbad sind die Ziele. Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein wies auf eine Veranstaltung seines Vereins hin: am Dienstag, 15. April , um 20 Uhr werden im "Schützenhaus" Frühlingsgestecke gefertigt. Gäste willkommen. Gerda Moser lud zur Eröffnung der Pfingstausstellung des Oberpfälzer Kunstvereins am 10. Mai in der Hans- und Sophie-Scholl-Realschule ein. Bernhard Czichon wies auf die Foto-Ausstellung zum Aktionstag "Mehr Zeit zu leben" hin. Eröffnet wird sie am Samstag, 19. April, um 10 Uhr im Maria-Seltmann-Haus.
Drastisch angestiegen seien die Zahlen des Alkoholmissbrauchs bei Kindern und Jugendlichen, berichtete Peter Behringer vom Jugendamt. Seien es 2001 noch 357 weibliche Jugendliche unter 15 Jahren gewesen, die wegen einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert worden waren, so waren es 2005 schon 560. Disco-Unfälle und Gewaltexzesse gebe es auch im Raum Weiden zuhauf. Mit einer Aktion "Schon 16?" versuche jetzt der Suchtarbeitskreis Weiden/Neustadt den immer früheren Einstieg in den Alkoholkonsum zu bekämpfen.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung vom 11. März 2008
Bei Heimatring warnende Stimmen
Drastischer Rückgang der Bevölkerungszahl
Weiden. Dramatisch wird sich Weidens Bevölkerungszahl in den nächsten 50 Jahren verändern. Von gut 43 000 auf 38 000. Und wenn jegliche Zuwanderung ab sofort ausbleiben würde, dann würde sie sogar auf unter 30 000 absinken.
Das hat ein unabhängiges Forschungsinstitut berechnet, berichtete Norbert Uschald bei der März-Versammlung des Heimatrings.
Der stellvertretende Vorsitzende des 67 Mitglieder zählenden Dachverbands der brauchtums- und heimatpflegenden Vereine beleuchtete vor den Delegierten die Bevölkerungsentwicklung der Stadt, zeigte Brennpunkte der Arbeitslosigkeit sowie der Überalterung auf und verglich die einzelnen Stadtteile miteinander.
Uschald und Vorsitzender Magerl erkannten Handlungsbedarf bezüglich des Schulsystems und ungleich verteilter Bildungschancen. Dem Rückgang der Geburtenrate von 2,6 Kindern im Jahr 1960 auf aktuell weniger als die Hälfte hat Uschald selbst entgegen gewirkt.
Der 40-Jährige ist Vater von drei Kindern. Magerl forderte die Politik auf, durch die Förderung der Vereine gute Rahmenbedingungen für Familien, Jugendliche und Kinder sowie für die Integration von Ausländern zu schaffen.
Magerl stellte die Planungen für die Maibaum-Aufstellung 2008 vor. Am Rahmenprogramm wirken bisher der Volksliederchor, die Stadtkapelle und die "Altbairischen" mit.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung vom 12.02.2008
Versicherungsschutz im Ehrenamt
Reinhold Wildenauer informiert die Delegierten des Heimatrings – Maibaum sichern
Was ist, wenn ich in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit einen Unfall erleide? Diese Fragen beantwortete am Dienstag Versicherungsfachmann Reinhold Wildenauer bei der Heimatringversammlung in der "Almhüttn". Seit knapp einem Jahr belohnt das Land Bayern bürgerschaftliches Engagement durch einen antrags- und beitragsfreien Versicherungsschutz.
Während die, bei der Kirche, im Sport oder in den Wohlfahrtsverbänden Aktiven meist über ihren Träger versichert seien, hätte vorher diese Absicherung für die in rechtlich unselbständigen, kleinen Gruppen und Initiativen Tätigen gefehlt. Sie seien nun Unfall- und Haftpflicht versichert. Der Referent erläuterte die Einzelheiten und wie man sich im Schadensfall zu verhalten hat. Heimatringvorsitzender Günther Magerl dankte ihm mit einem guten Tropfen "Heimatring-Weins".
Magerl erinnerte an die festen Termine des Heimatrings. Vor und bei der Maibaumaufstellung will er dafür sorgen, dass der Baum "nicht wieder geklaut oder von Vandalen verwüstet wird". Der "Jazz- Zirkel" lädt zu "Sessions" am 15. und 29. Februar ins "Steger"s", sowie am 14. März in der Max-Reger-Halle im Rahmen der Bayerisch-böhmischen Jazzbegegnungen ein. In Zusammenarbeit mit dem Oberpfälzer Kunstverein stellt die "Union der bildenden Künstler der Region Pilsen" vom 17. Februar bis zum 8. März im Neuen Rathaus und in der Regionalbibliothek aus. OKV-Chef Gerhard Bihler lud zum Besuch ein.
Bericht: Elisabeth Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 08.01.2008
Heimatring bläst zu neuen Aktionen
Veranstaltungskalender vorgestellt - Zwei Mitgliedsvereine lösen sich auf
Zu Beginn der Januar- Monatsversammlung des Heimatrings erklangen in der "Almhüttn" ein Festmarsch, ein Choral und eine Intrade. Nach alter Oberpfälzer Tradition spielte eine Abordnung der Stadtkapelle unter der Leitung von Hubert Rupprecht den Delegierten das neue Jahr an. Edith Schimandl riet in einem Gedicht von Erich Kästner, das neue Jahr nicht mit guten Vorsätzen zu überfrachten.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Vorstellung des Veranstaltungskalenders für das erste Halbjahr 2008, in dem die 71 der Dachorganisation angehörenden kultur-, heimat- und brauchtumspflegenden Vereine ihre Aktivitäten ankündigen. Heimatring-Ehrenmitglied Josef Eckert hatte die Veranstaltungen zusammengestellt und den Druck durch zahlreiche Inserate finanziert.
Der Kreis der Vereine im Heimatring wird etwas kleiner, bedauerte Vorsitzender Günther Magerl. Nachdem sich die "Sängervereinigung" und die "Heimkehrer" auflösen, erlischt auch ihre Mitgliedschaft im Heimatring. Stadtrat Alois Lukas zeigte Bilder vom "Weidener Osten im Lauf der Jahreszeiten". Natur und Landschaft hatte der Tröglersrichter Landwirt in meisterlichen Dias abgelichtet.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 09.10.2007
Viele Fallstricke für Vereinsvorsitzende
Heimatring: Fachanwalt für Steuerrecht mahnt zur Vorsicht
Auch "mildtätige" oder "gemeinnützige" Vereine sind vor Steuern nicht gefeit. Über das Thema "Buchführung und Besteuerung von Vereinen" referierte Rechtsanwalt Clemens Sammet bei der Oktoberversammlung des Heimatrings.
Obwohl das "Gesetz zur Förderung ehrenamtlichen Engagements" Freigrenzen hochsetzte und diverse Erleichterungen schuf, so gebe es doch zahlreiche Fallstricke, in denen man sich als Vorsitzender verfangen könne. Insbesondere, wenn der Verein als Arbeitgeber auftrete. Auch bei der Beschäftigung von Übungsleitern, Musikern oder "Ein-Euro-Jobbern" - sei Vorsicht geboten, riet der Fachanwalt für Steuerrecht, der selbst in einer Vielzahl von Vereinen engagiert ist.
Wie sehr das Thema die Delegierten interessierte, zeigte sich bei der Fragestunde nach Sammets Vortrag. Er und sein Schwiegervater und Kanzlei-Sozius, Steuerberater Johann Nicklas, wurden zu Erbschaftssteuer, Spendenbescheinigungen, Grundsteuer und Aufbewahrungspflichten von Unterlagen geradezu "gelöchert".
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 11.9.2007
Kraftakt für Weidens Vereine: Unterstützung versprochen
OB Seggewiß beim Heimatring: Stadt engagiert sich weiter stark - "Tag der Heimat" am 22. September - Musikfreunde vor Aufnahme
In der ersten Monatsversammlung nach der Sommerpause besichtigten die Delegierten des Heimatrings das Maria-Seltmann-Haus. Erstmals im Kreis der Vereinsvertreter: der neue Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Er lobte die Vereine als "Träger der Kultur", versprach, dass sich an der Unterstützung durch die Stadt nichts ändern werde.
Bei der Besichtigung des Seniorenzentrums erinnerte sich Seggewiß an seine Schulzeit. Er hatte die zweite bis vierte Klasse in der Max-Reger- Schule besucht. Nach einem Rückblick auf Gartenfest und Gemeinschaftsausflug schaute Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl in die Zukunft: Am 22. September findet der "Tag der Heimat" in der Max-Reger-Halle statt. Unter dem Motto "Heimat erhalten - Heimat gestalten" beteiligen sich 13 Landsmannschaften, Trachtenvereine und Musikgruppen.
Der Vorsitzende der Nordoberpfälzer Musikfreunde, Michael Duschner, stellte seine 190 Mitglieder zählende Gemeinschaft und ihre Ziele vor. Die 50 Aktiven veranstalten jeden ersten Freitag im Monat einen Volksmusikanten-Treff. Durch finanzielle Unterstützung fördern sie die Jugend. Mit Tatkraft und musikalischem Können möchte sich der Verein in den Heimatring einbringen. In der nächsten Versammlung werden die Delegierten über den Aufnahmeantrag entscheiden.
Klaus Fischer vom Obst- und Gartenbauverein lud für Dienstagabend ins Schützenhaus ein. Der Vortrag "Gemüse - täglich frisch auf den Tisch" wird sicher auch für Nichtmitglieder interessant. Horst Scheiner kündigte an, dass das Eisenbahnmuseum am kommenden Samstag von 10 bis 17 Uhr öffnen wird. Bei zwei Busausflügen des "Bundes der Berliner" sind noch Plätze frei. Vera Eckstein lud zu den Fahrten nach Franzensbad am 20. Oktober und nach Gut Aiderbichl am 1. Dezember alle Interessierten ein. Anmeldung bei Wolfgang Klemm (09606/914533) oder Brigitte Helm (0961/23989).
Die Stadt- und Jugendblaskapelle sucht Nachwuchs. Vorsitzender Heiner Nachtmann bietet am Samstag, 22. September, von 14 bis 17 Uhr einen "Schnuppernachmittag" für Kinder und Jugendliche an. Im Proberaum der Hans-Scholl-Realschule (Nebeneingang Pausenhof) können sie verschiedene Instrumente ausprobieren und die Ausbilder kennenlernen.
Ab 3. November bis Weihnachten spielt die Theatergruppe des "Altoberpfälzer Freundeskreises" wieder jeden Samstag um 20 Uhr einen lustigen Schwank im Postkellersaal. "Sofortige Heirat sehr erwünscht" heißt es heuer unter der Regie von Brigitte Frank. Kartenvorverkauf ab sofort bei "Team Roscher" (Liebigstraße).
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag".
Gartenfest 2007
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Gartenfest mit Maibaumquiz am 10. Juli 2007
Das große Raten um den Maibaum
Weiden: Seit 20 Jahren gibt es ihn: den Vereinsheimatringkalender. Und das Quiz mit vielen Fragen. Übrigens: Heuer sind zehn Handwerksmotive am Maibaum zu bewundern, der stolze 25,70 Meter hoch ist. Eine von vielen Quizfragen, die baim Gartenfest des Heimatrings unter Vorsitzendem Günther Magerl beantwortet werden wollten. Gar nicht so einfach. Am Ende erreichten nur neun der 135 abgegebenen Fragebögen die volle Punktzahl. Gunda Heuberger, Waltraud Koller-Girke und Sabine Luber wussten alles und durften sich einen Preis aussuchen.
Zudem freuten sich Christa Raithel, Fritz Lehner und Ingrid Uschald über Preise. Sie gewannen das Quiz im letzten Halbjahreskalender.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 12.06.2007
Hier geht die Post ab
Philatelie zu Besuch beim Heimatring
Weiden. Mit beeindruckenden Zahlen über das "Versandhaus der Deutschen Post" faszinierte Stefan Friedl die Delegierten bei der Juni-Versammlung des Heimatrings. Der Niederlassungsleiter der Philatelie erläuterte die Produktpalette und die Historie, wie Weiden zum "Versand- Mekka für Postwertzeichen und alle verwandten Produkte" geworden ist.
1,2 Millionen Kunden werden von der Zentrale am Brandweiher aus betreut, berichtete Friedl. 22 000 Aufträge bearbeiten die Mitarbeiter pro Woche. Er zeigte auch Bilder des gigantischen Lagers und gab Informationen für alle Sammler von Marken und Münzen. Viele Fragen bewiesen das rege Interesse der Vereinsvertreter an seinen Ausführungen.
Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl stellte den neuen Halbjahreskalender vor, in dem alle Veranstaltungen der 70 angeschlossenen Vereine, wichtige Jubiläen und andere Ereignisse sowie die Sommerserenaden im Max-Reger-Park aufgeführt sind. Diese beginnen am Sonntag, 17. Juni. Am 10. Juli findet das Gartenfest des Heimatrings im Pausenhof der Clausnitzerschule statt. Und am 22. September feiert die Dachorganisation der Weidener Vereine den "Tag der Heimat".
Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Klaus Fischer lud zu einer Tagesfahrt nach Österreich ein. Es sind für die Fahrt am 7. Juli noch Plätze frei. Dr. Eckhard Züge kündigte ein Sommerfest des Jazz- Zirkels im "Steger's" an. Am 23. Juni spielen "Fusion" ab 20 Uhr kernigen Funk und heißen Rock.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 15.05.2007
Heimatring: Baron Ehrenmitglied
Vorsitzender Günther Magerl würdigt Unterstützung des Kulturamtschefs für Vereine
Weiden.
Viele Jahre lang bezog Bernhard M. Baron den Heimatring ins Kulturleben der Stadt ein. Sah er doch stets "das Vereinsleben als Basis unserer Gesellschaft". Jetzt, nachdem der Kulturamtschef in den Ruhestand geht und seinen Abschied von der Max-Reger-Stadt nimmt, ernannte ihn die Vorstandschaft bei der Monatsversammlung zum Ehrenmitglied. Vorsitzender Günther Magerl würdigte die Unterstützung durch und die gute Zusammenarbeit mit Baron.
Nach einem Rückblick auf den Literaturtage-Festabend und die Maibaum-Aufstellung ging Magerl auf die anstehenden Ereignisse ein. Das Heimatring-Gartenfest in der Clausnitzerschule findet am 10. Juli statt. Der Tagesausflug, der heuer nach Erfurt führt, ist am 5. August. Leider gibt es eine große Jubiläumsfeier in Moosbach am selben Tag, sodass einige Mitglieder der angeschlossenen Vereine nicht mitfahren können.
Gerda Moser vom Oberpfälzer Kunstverein kündigte die große Pfingstausstellung in der Realschule an. Die Meisterwerke der Oberpfälzer Künstler sind von 26. Mai bis 7. Juni zu sehen. Ingrid Zenger lud für den OWV zur Stadtwallfahrt am 3. Juni ein. Morgens um 7.30 Uhr geht es von der "Heiligen Staude" zur Muglhofer Kapelle.
Über die Geschichte der "Heiligen Staude" referierte Alois Lukas. Der für seine Kenntnis der Geschichte im Weidener Osten bekannte Stadtrat berichtete von der Entstehung der ersten Kirche am Standort der heutigen Kapelle. 1470 schenkte sie der Amberger Hans Klopfer den Weidener Bürgern - unglücklicherweise direkt an der Grenze des Fürstentums Sulzbach und der Landgrafschaft Leuchtenberg, was zu zahlreichen Streitigkeiten und der letztendlichen Zerstörung der Kirche führte.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stiftete der Weidener Seilermeister Franz Hammer als Dank für die glückliche Kriegsheimkehr die jetzige Kapelle. Die "Faszination der Wallfahrt" halte bis heute an, sagte Lukas. Zu sehen jedes Jahr bei der Christmette.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neunen Tag"
Monatsversammlung am 10.04.2007
Mit Tausendfüßler auf Tuchfühlung
Experte des Terrarienvereins berichtet beim Heimatring - Planungen für Maibaumaufstellung
Weiden. Beim Heimatring kribbelte es jetzt ganz schön: Faszinierende Einblicke in die Welt der Vogelspinnen, Einsiedlerkrebse, Skorpione und Tausendfüßler - genannt "Wirbellosen" - bot Werner Preisser den Delegierten bei ihrer Monatsversammlung.
Diese Tierchen könnten im heimischen Terrarium leicht gehalten werden, berichtete der Experte des Aquarien- und Terrarienvereins, der auch durch mehrere Buchveröffentlichungen schon auf sich aufmerksam gemacht hat.
Interessant fanden die Heimatringmitglieder auch das Leben und die geringen Ansprüche der Gespenst-Heuschrecke und der wandelnden Blätter-Tiere, die in der Natur durch ihre perfekte Tarnung gut überleben können.
Festzug und Maibaum
Vorsitzender Günther Magerl gab die Planungen für die Maibaum-Aufstellung bekannt. Nach einem Festzug vom Josef-Witt-Platz zum Unteren Markt wird am 1. Mai wieder ein attraktives Programm geboten, an dem sich zahlreiche Vereine beteiligen. Des Weiteren kündigte Magerl für den 8. Mai einen "Österreich-Abend" an. Im Rahmen der Weidener Literaturtage singt und spielt der bekannte Kabarettist Werner Steinmassl (kostenlos) "heurige und gestrige Lieder" - ein Abend, der Freunden Wiens und ganz Österreichs sicher in Erinnerung bleiben wird.
Ebenfalls zum Rahmenprogramm der Literaturtage gehört eine Veranstaltung, zu der BSW-Fotogruppen-Chef Bernhard Czichon einlud.
Bilder aus Alpenrepublik
Am 30. April wird im Maria-Seltmann-Haus die Foto-Ausstellung "Österreich - Land und Leute" eröffnet. Zwei Wochen lang sind dann Bilder von Menschen und Landschaften aus der Alpenrepublik zu sehen. Dr. Eckhard Züge, der Delegierte des Jazz-Zirkels, warb für die Veranstaltungen der Kleinkunst-Bühne "Futura 87" in Windischeschenbach. Am 20. und 21. April stehen dort "Machtkrämpfe" von Martina Ottmann und Michael Armann an.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 13.03.2007
Hexen, Henker und Halunken beim Heimatring
Stadtarchivarin Vorsatz über die einstige "Blutgerichtsbarkeit" in Weiden - Tafeln warnten Besucher im Jahr 1562
Mit einem Kriminalfall aus dem Jahr 1638 konfrontierte Diplom-Archivarin Petra Vorsatz die Delegierten des Heimatrings. Konnte Hexerei damals die Erklärung für rätselhafte Diebstähle sein?
"Hexen, Henker und Halunken", ein schaurig-schöner Vortrag der Stadtarchivarin, informierte die Vereinsvertreter in der März-Versammlung über rechtliche Gepflogenheiten, historische Vorfälle und besondere Strafmöglichkeiten in der fast 800-jährigen Stadtgeschichte. Bereits 1562 hätten acht Tafeln an den Eingängen der Stadt Halunken und Gauner darauf hingewiesen, dass hier "Blutgerichtsbarkeit" herrschte - dass man also auch beim Scharfrichter landen konnte, wenn man sich etwas zu Schulden kommen ließ. Todesurteile seien mittels des Schwerts in der heutigen Johannisstraße und durch Erhängen am "Galgenberg" vollstreckt worden.
Ehebrecher am Pranger
Weniger drakonisch seien kleinere Vergehen verfolgt worden, berichtete Vorsatz: Ehebruch, Leichtfertigkeit und kleine Eigentumsdelikte endeten mit öffentlicher Zurschaustellung des Täters. Ein Verfahren, das auch heute noch seine Wirkung nicht verfehlen würde, wie Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl meinte.
In sechs Wochen ist es wieder so weit: Am Unteren Markt stellt der Heimatring seinen Maibaum auf. Wie alle Jahre plant Magerl einen prächtigen Festzug und ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm, an dem sich zahlreiche Vereine beteiligen. Kulturamtsleiter Bernhard M. Baron wies auf die kommenden 23. Weidener Literaturtage hin, die mit 40 Mitveranstaltern wieder ein großer Erfolg zu werden versprechen. Eines der Highlights: Beim Heimatring in der "Almhütte" bringt der österreichische Kabarettist Werner Steinmassl am 8. Mai "Heurige und gestrige Lieder".
Franz Hartauer-Helm vom reiselustigen "Bund der Berliner" lud zu Ausflügen seiner Gemeinschaft ein. Für eine Vier-Tages-Fahrt nach Berlin ab 29. April und für einen Ausflug in den Oberpfälzer Jura mit Treidelfahrt auf dem Ludwig-Donau-Main-Kanal am 2. Juni sind noch Plätze frei. Anmeldung unter Telefon 0961/ 23989. Petra Vorsatz empfahl einen Besuch der Handwerksausstellung im Stadtmuseum. Ab 13. April spielen die "Lustigen Konrader" eine "Leiche auf Abwegen". Zum Besuch lud Rita Dineiger alle Theaterfreunde ein.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Lustige Mitgliederversammlung 2007
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Lustige Mitgliederversammlung am 13.02.2007
Asterix" auf Platz eins
Bunte Mischung beim Fasching des Heimatrings - Maskenprämierung
Weiden. Viele gekonnte Auftritte von Mitgliedern und attraktiven Darbietungen der Narrhalla. Mit dieser Mischung war die "lustige Mitgliederversammlung" des Heimatrings für viele wieder ein Höhepunkt des Faschings.
In der "Almhütte" des Gebirgstrachtenvereins "Almrausch" wetteiferten die Delegierten der 70 Mitgliedsvereine auch, wer die fantasievollsten Masken hatte. Ein waschechter "Asterix" kam bei der Prämierung schließlich auf den ersten Platz, gefolgt von einem "Alien", einem "Engelchen", einem Hexen-Paar und einer charmanten Teufelin. "Harmonika-Franz" aus Saltendorf sorgte als Alleinunterhalter für musikalische Stimmung.
Bertram Schlosser vom Jugendakkordeonorchester zog als "Maler Pierre aus Paris" zahlreiche Heimatringfreunde durch den Kakao. Als Büttenredner bewies er den Gästen, dass man in der Porno- Branche schnell und leicht zu schönen Einnahmen kommen kann. "Ehrsame Jungfrauen von Altbayern" flehten "St. Schickanus" an, ihnen doch endlich einen Mann zu schicken.
In großer Besetzung rückte die Narrhalla an. Unter der Leitung von Präsident Joschi Volb und Hofmarschall Gerhard Ertl zogen die Prinzengarde mit der reizenden Prinzessin Jessica I. und Prinz Marcus I. ein. Neben akrobatischem Gardetanz zeigten die Karnevalisten auch ihren "Renner", das Männerballett.
In der März-Versammlung beschäftigen sich die Heimatring-Mitglieder wieder mit Ernsterem. Es steht ein Vortrag von Stadtarchivarin Petra Vorsatz über das Thema "Hexen, Henker und Halunken" auf dem Programm.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
Monatsversammlung am 09.01.2007
Das neue Jahr ganz "lustig" angespielt
Ouvertüre `a la Klangbrett beim Heimatring - Veranstaltungskalender 2007 vorgestellt
Weiden.
"Lustig, lustig" ließ es die Klangbrettgruppe des Maria-Seltmann-Hauses tönen. Nach altem Oberpfälzer Brauch, so Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl, spielten die zwölf Musikanten das neue Jahr an. Zum Jahresauftakt begrüßte auch Edith Schimandl die Vorsitzenden und Delegierten von 70 kultur- und brauchtumspflegenden Vereinen in Gedichtform in der "Almhüttn".
Magerl gab einen Ausblick auf die Vorhaben der Dachorganisation und der einzelnen Gemeinschaften im ersten Halbjahr. Diese werden seit 20 Jahren von Heimatring-Ehrenmitglied Josef Eckert im Vereinsveranstaltungskalender präsentiert. Die Zusammenzustellung sei eine "Heidenarbeit", sagte Magerl und belohnte Eckert für seine langjährigen Mühen mit einem hochprozentigen Tropfen. Heuer hat der Heimatring in seinen allmonatigen Versammlungen nicht nur interessante Vorträge und Besichtigungen, sondern auch einen Maskenabend, eine Lesung zu den Weidener Literaturtagen und vieles andere geplant. Erhältlich ist der Kalender im Kulturbüro im Alten Rathaus.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag".
Monatsversammlung am 10.10.2006
Fremde Tierwelt beleuchtet
Terrarienverein stellt sich beim Heimatring vor - Neuwahlen am 14. November
Weiden. Das Jahr geht langsam zu Ende: Die Vereine machen die Jahresabschlüsse und planen für 2007. So auch der Heimatring. In der Monatsversammlung erinnerte Vorsitzender Günther Magerl daran, dass die Meldungen für den Veranstaltungskalender des ersten Halbjahrs 2007 bis 14. November abzugeben sind.
An diesem Tag findet auch die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen dieser Dachorganisation für 70 kultur- und brauchtumspflegende Vereine statt. Größere Veränderungen in der Führung zeichnen sich nicht ab.
Werner Preisser stellte Ziele und Aktivitäten des 1924 gegründeten Aquarien- und Terrarienvereins vor. Der renommierte Züchter und Reptiliensachverständige ist Beisitzer im Vorstand. In einer überzeugenden Präsentation bewies er den Delegierten, dass Zucht und Schutz sowie Vermittlung von Wissen über artgerechte Haltung dem Tierschutz dient.
Besonders liege ihm am Herzen, den Kindern die fremde Tierwelt näher zu bringen. Daher stehen Vorträge in Schulen und Kindergärten häufig auf dem Terminkalender des Autors mehrerer Fachbücher. Mit zahlreichen Bildern von Krokodilen, Schlangen, Insekten, Spinnen und Fischen untermalte Preisser seinen interessanten Vortrag.
An das "Konzert im Herbst" mehrerer Chöre erinnerte die Sängergruppe. Es findet am Samstag, 21. Oktober, um 20 Uhr in der Max-Reger-Halle statt. Von 28. Oktober bis 5. November stellt der künstlerische Arbeitskreis im Oberpfalzverein im Alten Schulhaus wieder Malereien, Grafiken, Plastiken, Keramiken und Kunsthandwerk aus. Eröffnung ist am 28. um 10 Uhr.
Bericht: Bernhard Czichon im "Neuen Tag".
Monatsversammlung am 12.09.2006
Besuch im kulturellen Zentrum
Delegierte des Heimatrings zu Gast in Regionalbibliothek - Tag der Heimat am 23. September
Weiden. 94 000 Bücher, 26 000 Tonkassetten, Videos und CDs: Von diesem Angebot zeigten sich die Heimatring-Delegierten bei ihrem Besuch in der Regionalbibliothek beeindruckt.
Vor zwölf Jahren hatten die Vertreter der kultur- und brauchtumstragenden Vereine der Regionalbibliothek schon einmal einen Besuch abgestattet. Viel hat sich seitdem verändert. Oberbürgermeister Hans Schröpf stellte die Bibliothek als "florierendes kulturelles Zentrum" vor, das aus Weiden nicht mehr wegzudenken sei. Leider gebe es sie "nicht zum Nulltarif", weshalb sie der Stadt "nicht nur lieb, sondern auch teuer" sei.
Leiterin Sabine Guhl berichtete von den Leistungen und Einrichtungen des "Medien- und Kulturzentrums". Nicht nur 700 000 Ausleihungen pro Jahr gingen über die Theke. Es fänden auch über 100 Veranstaltungen pro Jahr statt. Guhl ging auch auf die Partnerschaften mit Bibliotheken in Marienbad und Karvina ein sowie auf zahlreiche Projekte der Kinder- und Seniorenarbeit, die von ihr und 13 Mitarbeitern betreut würden. Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl kündigte nach einem kurzen Rückblick auf das erfolgreiche Gartenfest und den Gemeinschaftsausflug nach Bayreuth den "Tag der Heimat" an: Am 23. September um 19.30 Uhr ist es wieder so weit.
Unter dem Motto "Die Heimat ist der Erde schönster Ort" präsentieren sich in der Max-Reger-Halle verschiedenste Landsmannschaften, Trachtenvereine und Musikgruppen, um ihre Verbundenheit zur Heimat zu demonstrieren. Magerl riet auch zum Besuch der am Samstag beginnenden NOBA, auf der mehrere Vereine des Heimatrings mit Ständen vertreten sind.
Ein großes Musikereignis kündigte Stadt- und Jugendblaskapellen-Chef Heiner Nachtmann an: Am 24. September um 15 Uhr findet in Marienbad ein Gemeinschaftskonzert mit den Kapellen aus Annaberg und Marienbad statt.
Bericht: Bernhard Czichom im "Neuen Tag"
Gartenfest am 11.7.2006
Quizkönige ausgelost
Zu viele richtige Lösungen beim Heimatring-Gartenfest
Weiden. Dass Johann Hagn vom Oberpfälzer Handwerkerbund die Zunftzeichen am Maibaum gefertigt hat, wussten die meisten. 16 an der Zahl sind es, und sie sind blau. Das beliebte Quiz, das Vorsitzender Günther Magerl stets beim Gartenfest des Heimatrings veranstaltet, lösten heuer 84 Mitglieder richtig. Bürgermeisterin Elisabeth Kraus musste Glücksfee spielen und die Gewinner auslosen.
Die ersten fünf Preise gingen an:
Bertram Schlosser (Jugendakkordeonorchester), Franz Greiner (Oberpfälzer Handwerkerbund), Silvia Reitz (Clausnitzerschule), Gunda Heuberger (Stadt- und Jugendblaskapelle) und Edeltraud Balk (Handwerkerbund). Weitere 50 Teilnehmer freuten sich über schöne Preise.
Bei herrlichem "Gartenfest-Wetter" genossen über 200 Vertreter der Heimatring-Vereine die Schmankerln im Pausenhof der Clausnitzerschule. Für Musik sorgte Bertram Schlosser. Der Fischereiverein warb schon mal für sein Fischerfest am 26./ 30. Juli. Die DLRG lud zum Benefizschwimmen am 21. und 22. Juli im Schätzlerbad ein. Günther Magerl kündigte den "Tag der Heimat" für 23. September an. Das Motto: "Die Heimat ist der Erde schönster Ort". Für den Gemeinschaftsausflug der Mitglieder am 16. Juli sind noch Plätze frei. Das Ziel heuer - ebenfalls eine leichte Quizfrage: Bayreuth.
Bericht Bernhard Czichon im "Neuen Tag"
























